Kinokalender
Mo Di Mi Do Fr Sa So
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28

12.484 Beiträge zu
3.737 Filmen im Forum

Und Tschüss

FRAGEN DER ZEIT – Zukunft JETZT


POLITIK-LABOR – Ein Thema, drei Schwerpunkte: Aufmacher, Interviews, Europa-Artikel, Glosse und Lokaltexte aus Köln, Wuppertal und dem Ruhrgebiet

Hier als Newsletter abonnieren, kostenlos.

Composing: Robert Michalak
 

Und Tschüss / Trennen leicht gemacht
Intro 07/22 (Link zur Langfassung)

Man hat nur ein Leben. Das weiß jeder, von klein auf. Die Einsicht aber, wie kostbar Lebenszeit ist, reift eher mit der Zeit, und das Gefühl ist weit verbreitet, die eigene Lebenszeit hätte man besser nutzen sollen. Durch Glück oder Anstrengung finden manche früh auf Wege, die ihnen keinen Anlass geben, wehmütig zurückzuschauen. Andere verzweifeln, selten laut und ergeben sich einer zermürbenden Routine. Die Philosophie und Literatur des Existentialismus haben geradezu verzweifelt versucht, dieses prinzipielle Scheitern und Unbehagen des Menschen zu verstehen. Erkenntnis über die menschliche Tragik aber hebt das Leiden des Einzelnen nicht auf. Es braucht in der Regel auch eine Veränderung der äußeren Umstände – beispielsweise in Freundschaft, Beziehung und Liebe, Beruf und Arbeit oder beim Lebensort. Doch wie kann man sich von etwas/jemandem trennen, wenn ein Schlussstrich angebracht ist?

Und Tschüss / Trennen leicht gemacht
TEIL 1: Arbeit

Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten? Ein erfülltes Arbeitsleben kann an vielem scheitern: ungesunde Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung, schlimme Kollegen oder Vorgesetzte, Unterforderung etc. Wird es unerträglich, kann die Aussicht auf Arbeitslosigkeit dafür sorgen, alles weiter zu ertragen. Ist es unter den heutigen sozioökonomischen Bedingungen das größte Wagnis, den Broterwerb auf neue Füße zu stellen oder ist die Arbeitswelt eingeladen, sich neu auszuprobieren?

Und Tschüss / Trennen leicht gemacht
TEIL 2: Abreise

Der Mensch ist kein Baum, hat allenfalls metaphorische Wurzeln. Den Nomaden gleich könnte es normal sein, heute hier, morgen dort zu sein. Manche vollziehen immerhin einmal einen Ortswechsel, um dann anderswo „Wurzeln zu schlagen“. Vielleicht folgt man der Liebe, dem Beruf oder dem schöneren Horizont. Einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden, in neuer Umgebung Nähe und Vertrauen aufzubauen wird mit dem Alter doch eher schwieriger. Aber sollte das einen Menschen abhalten?

Und Tschüss / Trennen leicht gemacht
TEIL 3: Liebe

Ob Partnerschaft, Freundschaft oder Familie – Beziehungen können Verschiedenstes bedeuten: aneinander hängen, gemeinsam Glück erfahren, sich zusammen weiterentwickeln, voneinander abhängig sein, einander zerstören. Toxische Beziehungen beginnen nicht erst bei massiver körperlicher oder psychischer Gewalt. Sie können ihre Zerstörungskraft viel subtiler entfalten. Den Kontakt abzubrechen kann trotzdem schwer fallen, aller Einsicht zum Trotz. Wann sollte man getrennte Wege gehen?

Ihre choices-Redaktion

Neue Kinofilme

Nope

Lesen Sie dazu auch:

Ja zur Katastrophe
Intro 07/22 – Und Tschüss

Unsinnige Arbeit
Bullshit-Jobs machen krank und stabilisieren das System

„Geld ist ein Lockmittel, motiviert aber nicht lang“
Wirtschaftspsychologe Christian Dormann über moderne Arbeitsvorstellungen

Die eigenen Stärken erkennen
Der Womans Business Cologne e.V.

Mehr vom Leben
Auf dem Weg zur Work-Life-Balance – Vorbild Spanien

Systemabsturz
Im Teufelskreis ungesunder Arbeit und Beziehungen – Glosse

Abschied des Glücks wegen
Von der Leichtigkeit der Entwurzelung

Hier erscheint die Aufforderung!