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12/17 Prima Klima

FRAGEN DER ZEIT
Redaktionsskizze: wie choices & Co. das jeweils nächste Thema planen
für choices/Köln, engels/Wuppertal und trailer/Ruhr
Drei Magazine in NRW – ein THEMA

Cartoon: Holtschulte

Gäbe es den Klimawandel nicht, man müsste ihn erfinden. Denn offenbar hat unser globaler Lebensstil Konsequenzen, die dringendes Handeln erfordern: Ressourcenübernutzung, Vernichtung natürlicher Lebensräume, Artensterben, Vergiftung der Nahrungsketten, neue Formen von Kolonialismus und Sklavenarbeit, Fluchtbewegungen. Der Klimawandel kann im Einzelnen weder als Ursache noch als Folge all dieser Miseren benannt werden. Doch er taugt vielleicht am ehesten als Motiv, gemeinsame Anstrengungen auf den Weg zu bringen, um unsere Lebensweise zu ändern. Und auf die ein oder andere Weise scheint er mit allen Miseren verknüpft. Nicht, dass Einigkeit bestünde in dem, was zu tun ist. Nicht, dass sich eine bessere Praxis in absehbarer Zeit durchsetzen könnte. Aber jenseits von Leugnung, Fatalismus oder Utopismus wächst das Wissen über Ursachen und Folgen beständig und zeichnen sich Handlungsoptionen ab. - Ist das wirklich so? Die Klimarahmenkonvention, beschlossen 1992 auf dem Umweltgipfel in Rio, war das erste internationale Abkommen, das den Klimawandel als Problem der Staatengemeinschaft anerkannte. 25 Jahre und etliche Klimagipfel und Klimaziele später scheinen wir unverändert weit davon entfernt, es besser zu machen. Ist die Herausforderung noch größer als wir ahnen?

 

Medienteil EINS: Der Beitrag der Gesellschaft


Nicht nur zur besonders konsumfreundlichen Weihnachtszeit gilt: Kein Konsum ohne ökologischen Fußabdruck. Umfassende Produktionsmuster, die den Ausstoß von Treibhausgasen auf ein unbedenkliches Maß begrenzen könnten sind so notwendig wie fern. Aber können Konsumenten wenigstens ihren kleinen Teil beitragen? Können sie 'das Richtige' kaufen – den richtigen Strom, Brotaufstrich, Urlaub oder Wäschetrockner, die richtigen Möbel, Kleider, Aktien oder Autos? (Ein Auszug aus der Detailplanung)

Medienteil ZWEI: Glaubens- oder Wissensfrage


Die allgemeinen wissenschaftlichen Prognosen des Klimawandels sind: Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und der Meeresspiegel, Häufung extremer Wetterereignisse (Hitze, Niederschläge, Wirbelstürme). Die Hauptschuldigen sind auch ausgemacht: Die Industrieländer mit ihren Treibhausgasemmissionen (CO2, Methan, Lachgas). Die Einsicht, dass CO2 zu einer Erwärmung der Atmosphäre beitragen kann, ist über hundert Jahre alt. Strittig ist heute, wie hoch der Anteil des Menschen am Klimawandel ist – zu einem Teil erfolgt er womöglich unabhängig vom Menschen. (Ein Auszug aus der Detailplanung)

Medienteil DREI: Konfliktpotenzial des Klimawandels


Unabhängig davon, welche vielfache Millionen-Schätzung herangezogen wird: Die Prognosen zur künftigen Anzahl von Klimaflüchtlingen beeindrucken, zumal die Staatengemeinschaft mit der neuen Völkerwanderung bereits heute überfordert ist. Einzelne Dürren und andere regionale Umweltentwicklungen, die Menschen zur Migration zwingen, können nicht verbindlich auf den Klimawandel zurückgeführt werden. (Ein Auszug aus der Detailplanung)

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Once Upon A Time… In Hollywood