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Gute Nachrichten fürs Gemeinwohl

27. Juli 2020

LeserInnen-Fundstücke an gut@choices.de

Redakteurin Katja Egler

Die steile choices-These: Unsere Welt ist die beste aller bisherigen.

Die öffentliche Wahrnehmung  ist leider oft eine andere. Wir wollen diese Negativ-Atmosphäre durchbrechen und mit guten Nachrichten fürs Gemeinwohl eine Art Gegengift anbieten: MeinungsMagazine choices, engels und trailer-ruhr mit der Kraft unserer Medien an Rhein und Ruhr.

Wir halten es für unsere verlegerische Pflicht, unseren LeserInnen Mut zu machen. Die Dimension von schlechten Nachrichten auf allen Kanälen schafft im Bewusstsein der Menschen eine Art Ausweglosigkeit. Das überbordend Negative, Hass, Rassismus und Diskriminierung führen zur Zerstörung von Engagement, Solidarität und Demokratie. Wer wünscht sich nicht häufiger gute Nachrichten fürs Gemeinwohl?!

Wir wünschen unseren LeserInnen Freude und Ermutigung bei der Lektüre der Beiträge. Ein QR-Code in den Printausgaben führt zu dieser Online-Version.

Gute Nachrichten für Gemeinwohl.
Seid realistisch, fordert das Unmögliche !

Wir freuen uns auf Leserpost mit neuen Guten Nachrichten an
gut@choices.de.

 

 

 

Grafik: F. Erny

Brasilien: Gleichberechtigte Bezahlung im Fußball

Die Prämien der brasilianischen Fußball-Nationalspielerinnen werden ab sofort an die ihrer männlichen Kollegen angepasst. Wie der brasilianische Fußballverband CBF angekündigte, wird der Betrag von sowohl Spesen als auch Preisgeldern an den der Männer angeglichen. Dies gilt für Meisterschaften und olympische Spiele. Laut Pia Sundhage, Trainerin der Nationalelf und eine Ikone des Frauenfußballs, ist diese Entscheidung historisch. Neben Brasilien werden die Frauen in nur sechs der 159 Länder, die Frauenteams bei der Fifa haben, gleich bezahlt. Brasilien ist damit neben Norwegen, Neuseeland, Australien, Finnland, Fiji und England Vorreiter. Die gleiche Bezahlung ist ein Schritt für mehr Gleichberechtigung – nicht nur im Sport. 

In Deutschland werden Frauen immer noch weniger bezahlt als ihre männlichen Kollegen. So erhalten sie nur in etwa ein Fünftel des für Männer vorgesehenen Gewinns.

 

Autorin: Katja Egler

Quelle: WDR Cosmo, SZ

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Grafik: F. Erny

Afrika: Erste panafrikanisch Pride-Parade

Im August hat die erste afrikaweite Pride-Parade stattgefunden. Als virtuelle Veranstaltung wurde gemeinsam auf dem afrikanischen Kontinent für LGBTQI*-Rechte demonstriert. Je zwei Stunden an drei Tagen wurde die „Pride Afrique“ live auf YouTube, Facebook und ihrer eigenen Webseite gestreamt. Das Programm bestand aus Erzählungen, Diskussionen und Performances von Betroffenen und ermöglichte einen Erfahrungsaustausch.

In den meisten afrikanischen Ländern ist Homosexualität verboten und wird bestraft – teilweise mit der Todesstrafe. Diese gilt als unnatürlich. Personen aus dem LGBTQI-Spektrum werden kriminalisiert und erleben Angriffe. So auch einer der Organisatoren der Pride Afrique, der daraufhin seine Heimat Nigeria verlassen musste. Eine Botschaft der afrikanischen Pride Parade sollte sein, dass es eine Gemeinschaft gibt und niemand allein ist. Der ehemalige Präsident Südafrikas Kgalema Motlanthe bezeichnete die Demonstration als Inspiration für Afrika und die Welt.

 

Autorin: Katja Egler

Quelle: WDR Cosmo

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 Grafik: F. Erny

Deutschland: Studie zeigt, dass E-Autos wirklich grün sind

Oft wird behauptet, dass Elektroautos umweltschädlicher seien als Verbrenner und nur vermeintlich klimafreundlich. Eine neue Studie der Technischen Universität Eindhoven im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion räumt nun mit veralteten Zahlen auf und zeigt, dass E-Autos sogar eine geringere Co2-Bilanz haben als bisher angenommen: Sie stoßen rund 65% weniger aus – die Produktion der Autos und den Strom- bzw Kraftstoffverbrauch miteingerechnet. Der Umweltvorspung der Elektroautos wird in Zukunft eher wachsen durch steigenden Anteil an Ökostrom.

Ein Grund warum die Ergebnisse in der neuen Studie positiver ausgefallen sind, ist, dass veraltete Zahlen aktualisiert wurden. So wurde bisher damit gerechnet, dass bei der Produktion einer Kilowattstunde Batteriekapazität 175 Kilogramm CO₂-Äquivalent anfielen. Dieser Wert von 2017 ist jedoch nicht mehr aktuell. Laut einer Studie von 2019 gehen Forscher*innen von einem Wert von 85 Kilo aus. Zudem wurde mit einer längeren Lebensdauer von den Elektroautos gerechnet als bisher. Durch das Aktualisieren und Ergänzen von fehlenden wissenschaftlichen Daten konnten die Forscher*innen der Technischen Universität Eindhoven Mythen über die Umweltschädlichkeit von E-Autos widerlegen.

 

Autorin: Katja Egler

Quelle: Studie der Technischen Universität Eindhoven

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Grafik: F. Erny

USA: „Writers against Trump“ wollen Wiederwahl verhindern

Eine Gruppe us-amerikanischer Autor*innen haben sich zusammengetan, um die Widerwahl Donald Trumps im Herbst zu verhindern. Sie wollen eine Gegenbewegung gegen das „rassistische, zerstörerische, inkompetente, korrupte and faschistische Regime von Donald Trump“ bilden – wie es auf ihrer Webseite heißt -, indem sie Wähler*innen zur Wahl ermutigen und die Wahl selbst vor Betrug schützen.

Neben den Gründer*innen von „Writers against Trump“ wie Siri Hustvedt und ihr Mann Paul Auster haben sich rund 1500 weitere Autor*innen der Organisation angeschlossen – und es werden immer mehr. Ihre Statements in Video- und Textform sind auf der Webseite zu finden. Gerade als Autor*innen wüssten sie um die Stärke von Worten und Literatur. Sie wollten die „Vermächtnisse von revolutionären Autor*innen ehren“ und sich ihnen anschließen.

 

Autorin: Katja Egler

Quelle: Writers against Trump

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