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02.06.2024
Mich hat die Geschichte schnell fasziniert, eine Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi im Marschland North-Carolinas der 1960er Jahre. Dass das Mädchen so lange Zeit allein dort gelebt haben soll, erscheint merkwürdig. Antworten dazu soll die Romanvorlage liefern. Aber auch ohne den Roman zu kennen, war ich begeistert von ihrer Naturbeobachtungsgabe, dem freien Leben und ihrem Überlebenswillen. Der Schluss war für mich nicht überraschend, sondern sehr logisch, im Gegensatz zu einigen anderen Stellen im Film. Es würde mich schon reizen, das Buch zu lesen und hoffentlich einige Antworten zu erhalten.
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26.05.2024
Paris im Herbst und eine zum 2.Mal verheiratete junge Frau auf der Suche nach etwas mehr Anerkennung in ihrem Beziehungsleben. Ihr äußerst wohlhabender Ehemann verwöhnt Sie mit teuren Geschenken, die ihr eher unangenehm sind, da sie doch eigentlich eine kunstinteressierte Rebellin ist und keine Trophäe ihres Mannes sein will. Der zeigt sie aber sehr gerne als solche in seinem Freundeskreis herum. Und so kommt ihr die zufällige Begegnung mit einem ehemaligen Schulkameraden ganz recht, der Schriftsteller ist und nicht nur ihre Leidenschaft für Literatur neu entfacht. Sie stürzt sich in eine Affäre.
Es bleibt aber nicht bei einer klassischen Dreiecksgeschichte. Die Mutter von Fanny spielt ein bisschen Miss Marple und bringt Schwung in die Geschichte.
Mir gefallen nicht nur die gewohnt spritzigen Dialoge, auch die meist kurz gehaltenen Szenen treiben die Geschichte kontinuierlich voran. Es steckt außerdem einiges an Gesellschaftskritik drin. Die schon immer Reichen und die -wie Fannys Ehemann - Neureichen vergnügen sich am Wochenende auf dem Land bei der Jagd und überspielen ihre Langeweile durch das Ausplaudern von brisanten Gerüchte. Dabei werden auch illegale Aktionen nicht weiter hinterfragt.
Ein Glücksfall, dieser Film.
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24.05.2024
Durchaus amüsante Komödie, in der die Barbiepuppen lebendig werden. Aber den politischen Anspruch nehme ich dem Film nicht ab. Erst Frauenpower, dann männliche Revanche, dann... .
Ohne Anspruch und große Erwartungen kann man den Film ganz gut genießen.
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24.05.2024
Erstaunlich lustig und beschwingt kommt die Geschichte rüber. Dabei kommen doch alle kräftemäßig und emotional an ihre Grenzen. Denn ein autistischen Junge möchte seinen Lieblingsfußballverein finden. Dafür legt er sich viele Bedingungen zurecht (s.Überschrift). Vater und Sohn bereisen nun jedes Wochenende die Fußballstadien mit der Bahn. Aber auch Nicht-Fußballfans kommen auf ihre Kosten. Joachim Kròl ♥️ Aber auch Kinderdarsteller Cecilio Andresen ist große Klasse.
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24.05.2024
Anthony Hopkins kann es immer noch, er spielt grandios und berührend. Ebenso Johnny Flynn, der Darsteller des jungen Nicholas Winton. Eine tolle Geschichte über Mut, Engagement und persönlichen Einsatz in Kriegszeiten. Absolut sehenswert.
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06.04.2024
Als wäre dieser französische Film für Deutsche gemacht worden, so sind die meisten Lacher doch, weil Gérard feststellt, dass er zu 50% Deutscher ist. Und das geht ja gar nicht, weil er so französisch ist, nur französische Autos verkauft und alles Deutsche ablehnt.
Wunderbar politisch unkorrekt wird hier mit den Vorurteilen gespielt. In rasanten Dialogen kommt keine Langeweile auf. Die Schauspieler sind grandios. Ein Fest für die Lachmuskeln.
Daumen hoch für einen amüsanten Abend.
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24.03.2024
Ich bin hauptsächlich in diesen Film gegangen, weil er zumindest teilweise auf Island spielt und weil Karoline Herfurth mitspielt.
Und allein dafür lohnt es sich schon. Hinzukommt dann aber noch die emotional äußerst intelligente Tochter, die der Geschichte Farbe verleiht und ihren Eltern immer wieder klar macht, was wirklich wichtig ist im Leben.
Keine Hastig!
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02.01.2024
Amüsante Taxifahrt. Gute Dialoge, manchmal etwas klischeehaft. Ein paar Kalendersprüche weniger hätten auch nicht geschadet. Insgesamt aber ein unterhaltsamer Film mit einer wunderschönen Iris Berben und einem Würstchen mampfenden Joachim Król.
Ich frage mich nur, warum die Ankuftsscene beim Hotel in Düsseldorf gedreht wurde, wo es doch Hamburg sein sollte!?
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30.12.2021
Anhand einer fiktiven Rahmenhandlung wird das Leben auf dem Monte Verita Anfang des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Freigeister, Künstler und (psychisch) Leidende aus ganz Europa treffen sich dort für eine gewisse Zeit um sich auszutauschen, den bürgerlichen Zwängen zu entkommen und zu gesunden. Eine natürliche, gleichberechtigte Lebensform wird gesucht.
Es gelingt ganz gut, die Atmosphäre dieses Ortes und seiner besonderen Menschen einzufangen. Nahaufnahmen der sonnengebräunten Gesichter und der Blick auf die wunderschönen Natur bezaubern. Die Dialoge bleiben mir manchmal zu kurz und unvollendet.
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20.10.2021
Der Hype um den neuen Bond war groß und dementsprechend auch die Erwartungen. Letztlich war alles dabei, was ein Bond Film benötigt. Insofern war es keine Enttäuschung. Da die letzten Bonds aber schon etwas zurück liegen, konnte ich mit den zahlreichen Anspielungen nicht so viel anfangen. Für die diesmal ungewöhnlich häufigen ruhigen Szenen hätten die Dialoge etwas ausgereifter sein können. So wirkten sie oft recht banal, um nicht zu sagen kitschig.
Das es der letzte Bond mit Daniel Craig war, ist bekannt. Bleibt die Frage, wer das Erbe antreten darf? Ich wäre für eine Frau!

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