Nun ist es zu Ende, das Jahr 2010, und es war ein gemischtes. Zum Jahresende wurden rund 1.000 digitale 3D-Leinwände gezählt, die somit ein Viertel des gesamten Kinoparks ausmachten. Jeder, der in diese neue Technologie investieren konnte, ist mit einem blauen Auge aus dem Jahr herausgegangen.
Thomas Arslan, 1962 in Braunschweig geboren, besuchte die Grundschule in Ankara, Gymnasium und Filmstudium absolvierte er in Deutschland. Seit den frühen 1990er Jahren dreht er Filme, zuletzt „Aus der Ferne“ und „Ferien“.
Der 1964 in Brandenburg geborene Henry Maske kann eine beeindruckende Boxkarriere vorweisen: Von 1993 bis 1996 war er amtierender Weltmeister im Halbschwergewicht, nur einen seiner 32 Profi-Kämpfe hat er verloren. Der „Gentleman“ hat maßgeblich dazu beigetragen, Boxen in Deutschland zu einem Massenphänomen zu machen.
In den 50er Jahren gab es neben großen Kinos wie den Hahnentor-Lichtspielen, dem UFA-Palast und den anderen Ring- und Innenstadtkinos auch noch unzählige Stadtteilkinos.
Das internationale Kurzfilmfestival „Shnit“ aus Bern expandierte im letzten Jahr nach Köln – inzwischen ist als dritter Veranstaltungsort noch Kapstadt (!) hinzugekommen. Moritz Sachs, bekannt als Lindenstraßen-Darsteller „Klausi Beimer“, fand das Konzept überzeugend und half, in Köln Fuß zu fassen.
Anfang August wurde Robert Stadlober 28 Jahre jung. Dennoch hat er bislang bereits in rund 50 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera gestanden, in Hans-Christian Schmids „Crazy“, Marco Kreuzpaintners „Sommersturm“ und „Krabat“ oder in der Titelrolle des „Peer Gynt“ unter Uwe Janson.
Wenn man nicht gerade dem Beruf des Bestattungsunternehmers oder des Gerichtsmediziners nachgeht, hat man in der heutigen Zeit nur recht selten direkten Kontakt mit dem Tod. Umso häufiger wird man indes mit dem Sterben in den Medien konfrontiert. Viele Kinder und Jugendliche dürften schon dutzendfach in Serien und Filmen dem Tod ins Antlitz geschaut haben, bevor er zum ersten Mal real in ihr Leben tritt. Diese Tatsache auf den bloßen Sensationseffekt zu reduzieren und den Medien zu unterstellen, sie würden damit eine voyeuristische Morbidität des Zuschauers befriedigen, ist allerdings zu kurz gegriffen. Das wird insbesondere am Programm des aktuellen Kinomonats deutlich, in dem der Tod und das Sterben mehrfach im Mittelpunkt der Filmhandlungen stehen, dennoch aber in erster Linie philosophische und existenzialistische Fragestellungen thematisiert werden.
Mitte September feierte die Filmmesse Leipzig ihren 10. Geburtstag und hat sich mittlerweile zu einer der attraktivsten Branchenveranstaltungen
gemausert.
Semih Kaplanoğlu, Jahrgang 1963, studierte Film in Izmir. Seit 1984 arbeitete er als Kameraassistent, Autor und Regisseur für das Fernsehen. Sein Kinodebüt gab er 2000 mit „Away from Home“. 2007 bis 2010 drehte er die „Yusuf“-Trilogie, deren Abschluss „Bal“ bildet.
Ab Herbst bietet das Institut Cologne Game Lab von der Fachhochschule Köln den Masterstudiengang „Game Development and Research“ an. Gundolf S. Freyermuth, Professor für Angewandte Medien an der internationalen filmschule köln (ifs), war Mitbegründer des Cologne Game Lab.

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Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
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