Es gibt 359 Beiträge von Das Auge
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01.09.2019
Nach Stalins Tod ein Tanz auf der Rasierklinge von gewissenlosen, machtgeilen, intriganten Bekloppten und Mördern, die nur auf ihren Vorteil achten, das Volk ist egal. Da werden einfach mal ein paar Tausend Leute geopfert, nur um jemanden in einem schlechteren Licht erscheinen zu lassen. Den sofortigen Tod hätten sie alle verdient. Ein normaler Mensch möchte mit diesen Gangstern nichts zu tun haben, leider hilft dies in Staaten, Behörden und Firmen nichts, die von ähnlichen Charakteren geführt werden.
Ein wichtiger, sehr sehenswerter Film. Das Lachen bleibt einem im Hals stecken.
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01.09.2019
Vielschichtiger Film über Ehre, Moral, Loyalität, Veränderung und Treue zu sich selbst.
Gelegentlich werden Einzelne vor Entscheidungen gestellt, die größer zu sein scheinen, als sie selbst und die Konsequenzen daraus sind nicht immer überschaubar. Hier mal wieder ein Paradestück an überwundenen Zweifeln, ein amerikanischer Held, der den Regierungsverbrechern trotzt.
Neeson geht die Sache insgesamt nuanciert und ernsthaft und würdig an, letztlich auch überlegt und clever. Er macht auch Fehler, zu denen er dann auch steht.
Toller Polit-Thriller vor dem Hintergrund von Watergate. Die Hintergründe sollte man vorher, falls nicht bekannt, nachlesen, denn sonst wird es mit dem Gesamtverständnis des Films schwierig.
Sehr sehenswert.
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01.09.2019
Ein sehr sehr guter Film über Reichtum und Armseligkeit. Christopher Plummer ist das Zentrum dieses Entführungsfalles, der an sehr alte Tragödien aufgrund seiner menschlichen Abgründe erinnert. Der einzige Mensch auf der Welt, der sich alles kaufen kann, lässt seinen Enkel nicht frei kaufen und verhandelt so lange, bis ein an Leib und Seele sehr verletzter Junge zurück kommt. Für mich hat der Film keine Längen, denn die erzählten Details des Falles fesseln bis zum Schluß. Plummer spielt Getty nicht als bösen Menschen, sondern als einen Menschen, der nicht in der Lage ist, den wahren Wert eines geliebten Menschen zu erkennen und Geschäft und Leben selbst am nahenden Ende seines eigenen Lebens nicht auseinander halten kann.
Eine große Darstellung von Plummer neben ebenfalls exzellenten Ensemble-Leistungen.
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01.09.2019
Die schräge Geschichte ist wunderbar umgesetzt, mit ein paar falschen Fährten und wie immer angenehm eitel-doofen Bösen. Hoffentlich sind die im wirklichen Leben auch so doof, ich glaube eher nicht.
Sehenswert
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01.09.2019
Es macht Spaß, den beiden Oberhelden zuzuschauen, wie sie sich wieder mal heraushauen.
Johnson ist einfach ein sympatischer Muskelberg und Stathham ein Aktionheld als Otto Normalbürger, ein perfektes Team, um ein paar Bösewichte aufzumischen. Herrlich übertriebene Aktion, die allerdings insgesamt geerdeter ist, als der ganze Superhelden-Mumpitz.
Muss nicht, kann aber einen für einen gedankenfreien entspannten Filmabend.
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01.09.2019
Tarantinos Kunst besteht in diesem Fall darin, eine Fiktion wie eine Dolumentation erscheinen zu lassen. Beiläufig werden die kleinen und großen Eitelkeiten, Ängste, Sehnsüchte, Agressionen, Lieben, Freundschaften und Gemeinheiten verhandelt. Ein ruhiger Erzählfluss mündet in einen Exzess, der zwar einerseits übertrieben erscheint, aber im Grunde die im wirklichen Leben stattfindenden Brutalitäten / (Massen)Morde nur reflektiert.
Getragen wird der Film durch die hervorragend aufgelegte Schauspielerriege, voran natürlich durch das Dream-Team Pitt und DiCaprio, die kongenial das Filmbuissiness mit seinem Druck, seinen Verwerfungen und Loyalitäten, die nur auf Geld beruhen, aufzeigen. Der Film entwickelt eine unheimliche Suspense unter der Sonne Kaliforniens, hinter jedem Lächeln ahnt man die Katastrophe, die sich aus Ehrgeiz, Neid, Angst, Dummheit und falschen Zielen entwickelt. Tarantino folgt nicht Mustern seiner bisherigen Filme, sondern kristalllisiert in linearer Abfolge der Ereignisse ein Ergebnis heraus, das einen nachhaltig gedanklich beschäftigt.
Ein großes Werk eines Meisters auf der Höhe seines Könnens.
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09.06.2019
Endlich mal gesehen, lustige Studentenklamotte. Sehenswert, insbesondere Belushi als Oberchaot.
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09.06.2019
Wer den Film sieht ohne die früheren Filme von Redford zu kennen, sieht einen kleinen und solide erzählten Altersfilm, so wie auch andere Schauspieler ihre Altersrollen anlegen und spielen (Caine, Eastwood, Freeman etc.) Sie haben es noch drauf. Bei Redford tut weh, dass bei ihm besonders gilt: Die Zeit entführt die Schönheit. Nicht dass das Alter nicht auch schöne Menschen hätte, bei ihm ist der Kontrast einfach zu groß.
Dennoch ist der Film sehenswert.
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09.06.2019
Ein gelungener Film über den letzten Lebensabschnitt des großen Künstlers. Der Film fängt die Rastlosigkeit der letzten Wochen ein, zeigt, die intensive Landschaft von Frankreichs Süden, zeigt die Armut und Unbeirrbarkeit, zeigt das Unverständnis und die Kraft des Einzelnen, zeigt Glück und Unglück und wertet nicht, weder die Umwelt noch den Künstler.
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09.06.2019
Gute Unterhaltung, nicht mehr nicht weniger.
Scheint ein wiederbelebtes Geschäftsmodell zu sein, die aktuellen alten Helden mal im Biopic zu zeigen. Der Film reisst leider vieles nur an. Die Musikeinlagen sind teils sehr gut, teils enttäuschend. Es fehlt die Kritik am Show-Biz, dass eine gnadenlose Ausbeute seiner Protagonisten - insbesondere am Beginn der karriere - betreibt. Das kommt alles viel zu geglättet. Von den behauptete Affären von Elton sieht man fast nichts. immerhin gibt es mal eine kleine Liebesszene im Bett mit zwei Männern.
Insgesamt zu brav.

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