Es gibt 359 Beiträge von Das Auge
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28.03.2009
Natürlich ist fast jede Geschichte schon mal erzählt worden. Wir sehen und hören ständig Variationen. Dies ist nicht schlimm, denn es gibt immer Menschen, die eine Geschichte noch nicht kennen.
Großartig ist es, wenn ein Erzähler - oder eine Erzählerin - eine Geschichte interessant, spannend, glaubwürdig und in allen Details stimmig vorträgt. Dies beherrscht Clint Eastwood seitdem er die Mitte seines sechsten Lebensjahrzentes überschritten hat, meisterhaft. Als Regisseur und Schauspiler gleichermaßen. Weit weg vom hektischen Getue, mit viel Erfahrung und Lebensweißheit.
Gran Torino zeigt die ganze Erfahrung und das große Herz dieses Mannes, der erst mit simplen Kassenschlagern Geld verdient hat - nicht um dann Neureich zu verblöden - sondern um zu zeigen was er wirklich drauf hat.
Seit über 20 Jahren ein überdurchschnittliches Werk bis Meisterwerk zu schaffen ist ein Weltrekord der bisher nirgendwo verzeichnet ist und den vermutlich keiner mehr übertreffen wird.
Gran Tourino ist der vorläufige Endpunkt einer Perlenkette:
Bird, In the line of fire, Erbarmungslos, Die Brücken am Fluss, Absolute Power, Ein wahres Verbrechen, Mitternacht im Garten von Gut und Böse, Space Cowboys, Mystic River, Million Dollar Baby, Flags of our fathers/Letters from Iwo Jima, Der fremde Sohn.
In Flucht von Alcatraz heißt es über den einzigen Gefangenen, dem die Flucht von der Gefängnisinsel gelingt: Intelligenzquotient: Superior. Er wird von Eastwood gespielt, allerdings trifft dies sicherlich auf ihn selbst zu. Wer solche Filme in einer solchen thematischen Breite auf so einem hohem Niveau über Jahrzehnte als Schauspieler und Regisseur schafft, der muss einfach überragende Fähigkeiten und große Intelligenz und viel Herz besitzen.
Bemerkenswert und klug ist es auch von ihm, nicht dauernd sein Film-Team zu wechseln. Sicherlich der Grundstein für seine hohe Effizienz. (Hier können sich die ganzen Hire-and-Fire Proleten/Versager mal eine dicke Scheibe von abschneiden. Vielleicht klappt es dann auch besser mit der Weltwirtschaft.)
Um es nun kurz zu machen:
Gran Eastwood
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08.03.2009
Das Lindentheater war propevoll und der Kinoabend hat niemanden gereut. Lange nicht mehr im vollen Kinosaal gesessen und einen gemeinsamen Brüller nach dem anderen erlebt. Eine lustige Story mit viel echtem Witz und Gespür für die Tragik im Komischen.
Wer noch ein Herz hat und lachen kann: Den Film anschauen!
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08.03.2009
Beste Szene: Bill macht Werbung für Hochprozentiges.
Ich empfehle: Was ist mit Bob? Der beste Film von Bill neben Murmeltier.
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08.03.2009
Lang, aber nicht zu lang. Viel rein gepackt, aber nicht zu viel. Michael Caine als Butler: Der beste im Film! Eine angemessen düstere Comic-Verfilmung.
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08.03.2009
Man muss schon bereit sein, die heutigen Actiongewohnheiten zu verlassen und zumindest nachvollziehen können, dass das Leben vor einigen Jahrhunderten anders war als heute, um die Spannung, ja Liebe zwischen Maler und seiner Magd nachempfinden zu können, Das nebenher erzählt wird, wie ein Meisterwerk entstand, wie die damaligen Besitz- und Machtverhältnisse funktionierten, was damals als sittlich und schicklich galt und wie Farben entstanden. Man kann fast die Gerüche sehen und tief in eine andere Zeit eintauchen. Ein Film für Kunstgenießer. Andere sollten die Augen und Ohren davon lassen.
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08.03.2009
Der Film ist spannend und erklärt, warum Banker Bankster sind und zu Recht einen schlechten Ruf haben. Was man als kleiner Interpol-Bulle allerdings alles aushalten muss, ist dick aufgetragen. Die gefühlskalte Banken-Welt ist in entsprechende Bilder und Locations eingebunden.
Die Maus ist grau
wie mancher Bau
erdacht vom Architekten.
Mit "Bunker" sie ihn neckten.
Die graue Glasarchitektur spielt eine nicht vorhandene Transparenz vor.
Ist es angemessen, moderne Kunst einfach zu zerschiessen?. Sage jetzt keiner: Ja. Wäre eventuell politisch unkorrekt.
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12.02.2009
Gute Fortsetzung mit mehr Bösewichtern, mehr absurden Figuren, mehr Blechsoldaten, mehr Action, mehr Gedöns und mehr Radau. Also alles in allem einfach super Teil 2. Sagt mein Sohn. Ich fand den Film auch ganz nett.
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12.02.2009
Höllisch gut und feurig serviert: Einige der wirklich bösen Bösewichte.Spannend, lustig, trashig und angemessen schleimig. Ist Hellboy gespielt oder echt? Jedenfalls täuschend echt. Mir hat der Spass sehr gut gefallen und ist in meiner DVD-Sammlung enthalten.
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14.01.2009
Der Film zeigt einige sattsam bekannte Typen in einer Variation des Geheimdienstthemas. Diesmal sind nicht die Amis die Schlauen, was allerdings auch wiederum dick aufgetragen ist. Trotzdem spannend und gut gespielt. M. E. sehenswert.
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14.01.2009
Ich habe den Film ertragen bis ca. 10 Min vor Ende. Das habe ich mir von meiner Frau erzählen lassen.Die SchauspilerInnen sind gut. Unerträglich ist die nicht nachvollziehbare Haltung der Figuren zu ihren Problemen. Ein mißlungener Versuch, gesellschaftliche und persönliche Probleme zu thematisieren, alles zu gewollt und nicht gekonnt.

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