Neandertal
Deutschland 2006, Laufzeit: 103 Min.
Regie: Ingo Haeb, Jan-Christoph Glaser
Darsteller: Jacob Matschenz, Andreas Schmidt, Johanna Gastdorf, Falk Rockstroh, Tim Egloff, Luana Bellinghausen, Phillipp Modeß, Hanna Jürgens, Jens Münchow, Marc Zwinz, Fabian Hinrichs
Guido leidet unter einer starken Neurodermitis. Erst spät erkennt er die Zusammenhänge zu seiner dysfunktionalen Familie. Nur Abgrenzung kann ihm helfen.
Von den unterschwelligen Rissen in seiner Familie bekommt Guido lange nichts mit. Er lässt sich auch lieber von dem wilden Leben seines neuen Freundes Rudi mitreißen. Und alleine diese Entfernung zur Familie bringt Heilung. Guido lernt, sein eigenes Leben zu leben. Erst als die Probleme in der Familie offenkundig werden, muss er sich ihnen stellen. Da bricht seine Krankheit erneut aus. Das Regie-Duo schafft es, aus der autobiografischen Krankheitsgeschichte von Ingo Haeb ein mitreißendes Coming-of-Age Drama zu machen, das in eindrucksvollen, teils surrealen Bildern die psychosomatische Krankheit des Protagonisten visualisiert, jenseits davon zugleich aber auch ein interessantes Jugenddrama erzählt.
(Christian Meyer)
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025