Tokyo Godfathers
Japan 2003, Laufzeit: 90 Min.
Regie: Satoshi Kon
Darsteller: Yoshiaki Umegaki, Aya Okamoto, Toru Emori
Drei Obdachlose finden in einem Müllhaufen in Tokio ein Baby. Bei der Suche nach den Eltern werden alle drei mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.Satoshi Kons vielumjubelten Film "Perfect Blue" ? Asche auf mein Haupt ? habe ich nie gesehen. Aber der Ruf, den Kons Film von '98 umgibt, der eilte nun auch seinem neuen Werk voraus. Vor allem die Hintergrundzeichnungen beeindrucken bei "Tokyo Godfathers". Man muss sich ständig die Augen reiben, um wirklich glauben zu können, dass hier nicht mit Fotografien gearbeitet wurde. Kon entwirft ein raues Bild der Großstadt, ist mit der Darstellung von Gewalt nicht zimperlich und schlägt auch sonst einen derben Ton an. Doch die ebenfalls nicht zimperlich, aber mit warmem Herz agierenden Protagonisten, der abgehalfterte Spieler Gin, die alternde Drag Queen Hana (etwas überzeichnet) und die junge Ausreißerin Miyuki sorgen dafür, dass der Weihnachtsfilm zwar etwas ruppiger ist als andere, aber dennoch zu dem obligatorischen Happy End führt.
(Christian Meyer)

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