
Silent Heart – Mein Leben gehört mir
Dänemark 2014, Laufzeit: 98 Min., FSK 12
Regie: Bille August
Darsteller: Mit Ghita Norby, Morten Grunwald, Paprika Steen
>> movienetfilm.de/silent/index.php
Sterbedrama
Ma weiß, was sie will
„Silent Heart – Mein Leben gehört mir“ von Bille August
Derzeit beschäftigt sich so manches Drama mit dem Sterben und dem Weg dorthin. Zwischen „Freunde fürs Leben“ und „Im Himmel trägt man hohe Schuhe“ gesellt sich nun „Silent Heart“, in dem eine betagte, todkranke Frau ihre Familie zu sich ruft, um Abschied zu nehmen. Am Ende dieses Familienwochenendes möchte Esther (Ghita Nørby) selbstbestimmt in den Tod gehen. Ihr Ehemann ist längst eingeweiht und vergleichsweise abgeklärt, die beiden Töchter samt Anhang indes nähern einander emotional zunehmend aufgewühlt – und haben abgesehen davon noch das eine oder andere Huhn zu rupfen.
Genau das ist dann auch ein wenig das Problem dieses Familiendramas: Als wäre der Anlass der Zusammenkunft nicht bereits Futter genug, reißt Regisseur Bille August, vom kiffenden Partner über die krankhaft depressive Tochter und deren Zickenkrieg zur älteren, selbstgefälligen Schwester, noch allerlei zusätzliche Konflikte an. Dabei verrutscht der Fokus weg vom Grundsätzlichen: Der Unerträglichkeit, mit der die Beteiligten zwei Tage lang dem Tod vor Augen begegnen. Zugleich aber ist das Drama im guten und Schlechten zutiefst menschlich und macht, angesiedelt in der wundervoll kargen, dänischen Küstenlandschaft, nachdenklich.

Wunden und Heilung
Das 23. Afrika Film Festival Köln – Festival 09/26
Faszination Filmerbe
Das 42. Bonner Sommerkino – Internationale Stummfilmtage – Festival 08/26
„Als Filmemacher habe ich alles verloren“
Ibrahim Snoopy über die Lage und das Filmemachen im Sudan – Portrait 07/26
Nach wie vor relevant
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Cinenova – Foyer 07/26
Was uns im Juli erwartet
Das „größte Fest aller Zeiten“, Fußball und Kino – Vorspann 07/26
Oppositionelle in der DDR
„Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ im Filmhaus – Foyer 06/26
Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26