Pawlenski – Der Mensch und die Macht
Deutschland 2017, Laufzeit: 99 Min.
Regie: Irene Langemann
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Faszinierende Doku über Kunst und Politik in Russland
Mit Autoaggression gegen Aggression
„Pawlenski – Der Mensch und die Macht“ von Irene Langemann
Eigentlich ist Pawlenski Künstler, mit seinen Aktionen geht er aber auf direkte Konfrontation mit der russischen Regierung. Seine Performances sind körperlich schmerzvoll, wenn er seinen Hoden auf den Roten Platz nagelt, sich in Stacheldraht einwickelt, seinen Mund zunäht oder in Van-Gogh-Tradition ein Stück vom Ohr abschneidet. Mit seinen wortlosen und gegenüber dem Staatsapparat meist passiven Handlungen will er sein Gegenüber zur Antwort zwingen, die dann den wahren Charakter des Systems offenlegen soll.
Irene Langemann begleitet in ihrem Porträt das Schicksal des zum Zeitpunkt des Drehs häufig inhaftierten radikalen Künstlers (inzwischen ist er nach Frankreich immigriert), trifft seine Familie, Freunde und Kollegen, betreibt aber keine Heiligenverehrung.
(Christian Meyer-Pröpstl)
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