
Der letzte Wolf
Frankreich, China 2015, Laufzeit: 119 Min., FSK 12
Regie: Jean-Jacques Annaud
Darsteller: Feng Shaofeng, Shawn Dou, Ankhnyam Ragchaa
>> www.wildbunch-germany.de/movie/der-letzte-wolf
Märchenhaftes Naturdrama
Mensch vs. Natur
„Der letzte Wolf“ von Jean-Jacques Annaud
„Der letzte Wolf“ ist der bisher erfolgreichste Roman Chinas. Die systemkritische Geschichte erzählt von dem jungen Studenten Chen Zhen, der 1967 im Rahmen der Kulturrevolution für zwei Jahre in die Mongolei geschickt wird, um den Nomaden dort Lesen und Schreiben beizubringen. Während er in das ursprüngliche Leben eintaucht, begegnet er auch der Natur. Und schon bald entwickelt sich eine Faszination für die dort lebenden Wölfe. Als die Regierungsbeamten die Landstriche und die Tiere für ihre Zwecke vereinnahmen wollen, geraten die Wölfe auf die Abschussliste. Chen Zhen rettet einen von ihnen und zieht ihn auf.
Jean-Jacques Annaud („Der Name der Rose“, „Der Liebhaber“, „Sieben Jahre in Tibet“) nahm sich des Stoffes an und inszenierte eine Parabel, die sich zwischen märchenhaft und unbarmherzig realitätsnah bewegt. Das gestaltet sich dementsprechend etwas holprig, bildet aber unterm Strich ein gelungenes Kinoabenteuer. Vor allem die Naturaufnahmen und die Bilder aus der Tierwelt berühren.
(Hartmut Ernst)

Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Raus aus dem Schmuddelwetter
Tiefgründige Filme im No!vember – Vorspann 11/25
Auf Identitätssuche
Die 17. Ausgabe des Filmfestivals Cinescuela in Bonn – Festival 11/25
Unermüdliches Engagement für den Schnitt
„Kammerflimmern“ im Filmhaus – Foyer 10/25
„Es geht darum, Verbindung herzustellen und zu fühlen“
Zwei Fragen an Filmemacherin Laura Heinig – Portrait 10/25
„Die wichtigste Strategie: nicht aufgeben“
Zwei Fragen an Filmemacherin Lenia Friedrich – Portrait 10/25