Das vierte New Fall Festival in Düsseldorf zeigt vom 28.10. bis 1.11. Popkultur jenseits des Mainstreams an etablierten Spielstätten der Hochkultur.
Ist das digitale Zeitalter mit all seinen unbeschränkten Freiheiten, dem Hineintauchen in private Welten, dem Anprangern von Menschen nicht fast ebenso schlimm wie ein Überwachungsstaat? Diese Frage stellt sich unter anderem in Jonathan Franzens neuem Schmöker „Unschuld“.
Vom 20. bis 24. Oktober verwandeln Darstellende Künstler aus aller Welt auf Geheiß des Einsemblenetzwerks Freihandelszone das Theater in einen offenen Raum der Performance.
Eine prächtige Retrospektive des holländischen Malers Godefridus Schalcken, die einen in Hülle und Fülle versinken lässt.
So provokant wie der Titel dieses Filmabends lautet, so schwierig ist es, den israelischen Regisseur einzuordnen. Denn Mograbi ist alles zusammen: Filmemacher, Dokumentarfilmer, Schauspieler, aber eben auch Visual Artist und Performance Künstler. Und manchmal ärgert er auch gerne israelische Politiker.
Eine unmittelbare Reaktion auf die aktuelle Flüchtlingskrise und ihre Ursache, dem Krieg. Ein Versuch, Fragen und eine Verarbeitung mit den Mitteln von Tanz, Theater und Performance zu provozieren.
Die Wanderausstellung der „klezmerwelten“, mit Konzerten und Workshops, ist zurück in Gelsenkirchen und wirft einen klaren Blick auf die traditionsreiche jiddische Musik und Kultur. Die Musik schafft den Spagat zwischen den Klängen Osteuropas und der jiddischen New Yorker Szene.
Nach den Protesten gegen den G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau stellt sich dem nö theater, das teilgenommen hat, weiterhin die Frage nach dem Sinn politischer Aktionen. „Gipfelstürmer 2.0 – Welcome dahoam“ heißt ihre Fortsetzung.
Hugo Pratts klassische Serie „Corto Maltese“ kommt zu neuen Ehren, während Charles Burns, der Autor von „Black Hole“, sich mit „Zuckerschädel“ zurückmeldet. Außerdem neu: Mawil, Flix und die September-Ausgabe von Strapazin.
Gute Filme zu erkennen ist nicht zuletzt Aufgabe eines Kritikers. Zunehmend wird nach Bewertungskriterien gefragt, aber eine einzige optimale Sichtweise für jede Art von Film gibt es nicht.

Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Getrennt glücklich
Die Filmstarts der Woche
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Skulpturen vom Menschen
Louise Stomps im Kollwitz Museum – kunst & gut 06/26
Zwischen Erinnerung und Widerspruch
Lesestunde zu Christa Wolf im Buchladen Sülzburgstraße – Literatur 06/26
Klangschlacht
„Verdi Requiem“ an der Essener Philharmonie – Klassik an der Ruhr 06/26
Entspannt unterwegs
Teil 1: Lokale Initiativen – Köln: KVB-Kampagne für mehr Freundlichkeit
Kalter Krieg im Ruhrpott
„Weiße Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann – Literatur 06/26
Urbaner Sound
Kuu! in der Wuppertaler Insel – Improvisierte Musik in NRW 06/26
Kant war lowkey deep
Career Offboarding Experience: Abschied von der Komplexität – Glosse
Mitten im Leben
„Lebensräume“ in der Photographischen Sammlung in Köln – Kunst in NRW 06/26
„Heute sind die Menschen eher bei sich“
Teil 1: Interview – Kommunikationspsychologin Christine Flaßbeck über Sprache im Wandel
Zäher Überlebenswille
Silke Z über mögliche Fördermittel für Kölns Tanzszene – Tanz in NRW 06/26
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
Öffentlichkeit muss man lernen
Medienbildung als demokratische Aufgabe – Europa-Vorbild Frankreich
Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26
Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Der Wert des Lebens
Holgers letzte Worte – 06/26
Benimm dich!
Teil 1: Leitartikel – Eine Gesellschaft kann nur frei sein, wenn sich ihre Mitglieder an Regeln halten
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
Drei Farben zum Glück
„Zu Fuß“ von Michael Roher – Vorlesung 05/26
Romantischer Frühling
Cellist Daniel Müller-Schott und das Kölner Kammerorchester in der Philharmonie – Musik 05/26