Freitag, 5. März: Obwohl die Veranstalter die etwas lichten Reihen monierten, denn tags davor war man in Düsseldorf vor ausverkauftem Haus aufgetreten, versetzten zwei der vier brasilianischen Hauptdarstellerinnen von „Antonia“ auch das Publikum des Rex in Begeisterung.
Am bekanntesten ist der 1981 in London geborene Ben Barnes für seine Interpretation des Prinzen Kaspian in den Verfilmungen der „Chroniken von Narnia“. Deren dritter Teil, „Die Reise auf der Morgenröte“, kommt bei uns im Dezember in die Kinos. Aktuell ist Barnes in der Titelrolle von Oliver Parkers Oscar Wilde-Verfilmung „Das Bildnis des Dorian Gray“ zu sehen, wo er nach „Easy Virtue“ zum zweiten Mal an der Seite seines Landsmanns Colin Firth spielt. „Easy Virtue“ soll in Deutschland Ende Juni anlaufen. 2010 ist das Jahr von Ben Barnes.
Für die Mehrheit der Kinozuschauer in aller Welt bieten Filme wohl in erster Linie eine Ausflucht aus ihrer Alltagsrealität, eine notwendige Ablenkung vom täglichen Einerlei. Aber Kino hat seit jeher auch politische Statements transportiert, konnte und wollte aufrütteln und die Gesellschaft auf Missstände aufmerksam machen. Im März 2010 wurde mal wieder deutlich, dass die Meinungsfreiheit nicht in allen Ländern respektiert wird und dass man auch als politisch engagierter Filmemacher ins Visier der Machthabenden geraten kann. Der iranische Regisseur Jafar Panahi („Offside“) wurde am 1. März zusammen mit weiteren Familienangehörigen in seinem Haus in Teheran verhaftet. Panahi hatte mit seinen unabhängig hergestellten Arbeiten seit 1995 in Cannes, Locarno, Venedig, Valladolid und Berlin einige der wichtigsten internationalen Auszeichnungen gewonnen.
„Avatar“ dürfte seit vielen Jahren wieder der erste Film sein, der die 10 Millionen Besucher-Grenze in Deutschland geknackt hat. Zwar liegen wir damit deutlich niedriger als im einwohnerärmeren Frankreich, das bereits die 14 Mio.-Grenze überschritten hat, dennoch stellen die blauen Fantasiegestalten ein einzigartiges Ergebnis dar.
Die Wiener Regisseurin Jessica Hausner, Jahrgang ’72, gewann bereits mit ihrem Diplomfilm „Interview“ 1999 in Cannes den Prix du Jury der Cinéfondation. Gemeinsam mit Barbara Albert („Böse Zellen“) u.a gründete sie die Produktionsfirma Coop99. Nach „Lovely Rita“ und „Hotel“ ist „Lourdes“ ihr dritter Kinofilm.
"In dir muss brennen" in der Filmpalette, "Renn, wenn du kannst" im Cinemaxx Berlin und "Henri 4" im Friedrichstadtpalast Berlin.
Feo Aladag, 1972 in Wien geboren, studierte zunächst Schauspiel, dann Kommunikationswissenschaften und Psychologie und absolvierte schließlich einen Aufbaustudiengang Regie. Sie arbeitet als Schauspielerin, schreibt Drehbücher und macht Werbefilme. 2005 gründete sie mit ihrem Mann Züli Aladag die Produktionsfirma Independent Artists. „Die Fremde“ ist Aladags Kinodebüt.
Mit 24 Jahren gab Hannelore Hoger 1965 ihr Debüt vor der Kamera. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie zu einer der beliebtesten und bekanntesten deutschsprachigen Schauspielerinnen aufgestiegen. Neben Rollen in Kinoklassikern wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder „Rossini“ kennt man sie insbesondere durch ihre Titelrolle in den rund dreißig „Bella Block“-Fernsehfilmen. Nun ist sie an der Seite einer internationalen Besetzung im aufwändigen Kinoepos „Henri 4“ in der Paraderolle als Königinmutter Katharina de Medici zu sehen.
„Based on a true story“ – Filme, die auf wahren Geschichten beruhen. In Australien sind solcherlei Filme äußerst beliebt. Die Videotheken dort weisen eigene Regale auf, in denen ausschließlich Filme stehen, deren Geschichten das Leben schrieb.
Man mag es fast nicht glauben: Die erste und bis heute einzige regelmäßige und kontinuierliche Filmkritik stammt aus der katholischen und evangelischen Kirche.

Anwältin der Filmfiguren
„Revanche“ im Filmhaus – Foyer 10/26
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
Dokumentarische Mischformen
„New Voices – New Forms“ in der Aula der KHM – Foyer 09/26
50 Jahre Tony Marroni
Der Superbulle mit der Strickmütze – Portrait 09/26
Wunden und Heilung
Das 23. Afrika Film Festival Köln – Festival 09/26
Faszination Filmerbe
Das 42. Bonner Sommerkino – Internationale Stummfilmtage – Festival 08/26
„Als Filmemacher habe ich alles verloren“
Ibrahim Snoopy über die Lage und das Filmemachen im Sudan – Portrait 07/26
Nach wie vor relevant
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Cinenova – Foyer 07/26
Was uns im Juli erwartet
Das „größte Fest aller Zeiten“, Fußball und Kino – Vorspann 07/26
Oppositionelle in der DDR
„Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ im Filmhaus – Foyer 06/26
Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26