Warum müssen wir täglich zur Arbeit gehen, wem nützt das? Wofür bezahlen wir Miete? Was ist Eigentum? Einige der Fragen, die im „Haus Bartleby“ gestellt werden. Das „Zentrum für Karriereverweigerung“ wurde 2014 in Berlin gegründet und bekam seinen Namen von Herman Melvilles „Bartleby, der Schreiber“. Der hört irgendwann auf, den ewigen Anweisungen zu folgen, bleibt in der Antwort aber ausgesprochen höflich: „I would prefer not to.“
Auch die Journalistin Alix Faßmann hat sich verweigert: Nur ein Jahr etwa hält sie die gut bezahlte Anstellung als Redakteurin im Nachrichtenbüro des SPD-Vorstands aus. Dann kündigt sie und fährt mit einem Wohnmobil durch Europa. Auf der Reise trifft sie den Dramaturgen Anselm Lenz. Der bringt sie darauf, ein Sachbuch zu schreiben. Zurück in Berlin werden sie Mitgründer des „Haus Bartleby“, das mittlerweile zu einem breiten Netzwerk ausgebaut wurde. Im vergangenen Jahr wurde das Buch „Sag alles ab!“ herausgegeben. Alix Faßmann und Anselm Lenz lesen daraus im King Georg, im Anschluss folgt eine Diskussion.
Haus Bartleby: Sag alles ab! | 24.3. 21 Uhr | King Georg, Sudermannstr. 2 | www.kinggeorg.de
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