Museen genießen hohes Vertrauen und gelten als Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Yilmaz Dziewior spricht mit uns über Bildung, Sanierung und Provokation.
Die OFF-Biennale Budapest verzichtet seit ihrer Gründung 2015 bewusst auf staatliche Förderung, um die Meinungsfreiheit und künstlerische Integrität zu schützen.
Für die neue Produktion recherchierte die in Köln lebende Choreografin mit ihrem Ensemble Fakten zum Leben der Widerstandkämpferin Policarpa Salavarrieta in Kolumbien. Premiere am 11. Oktober.
Die Autorin Vernesa Berbo, 1968 in Serbien geboren, erlebte den Kriegsbeginn Anfang der 90er Jahre in ihrer Heimat. In ihrem Roman spürt sie am Beispiel sehr unterschiedlicher Protagonistinnen dem Schicksal der Frauen während der Belagerung Sarajevos nach.
Das 2. Sinfoniekonzert „Städtereisen“ verbindet Melodien verschiedener Großstädte aus dem Geiste eindeutiger Kenner. Vom 6. bis 9. Oktober zu hören.
Viele deutsche Kinder von Besatzungssoldaten haben ihre Väter nie kennengelernt, auch von den Müttern war meist nicht viel über diese zu erfahren. Sylvain Prudhomme erzählt die fiktive Geschichte eines solchen Kindes aus der Perspektive eines Verwandten.
Die Soloperformance mit Taly Journo setzt sich mit den Folgen und der Verarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kindheit auseinander. Premiere am 3. Oktober.
Kulturelle Einrichtungen sind Orte, an denen wir staunen, lernen, nachdenken, fühlen und wachsen. Doch Kürzungen im Kulturbetrieb bedrohen deren Existenz. Ohne Orte der Kunst und Kultur wird eine Stadt zur Ödnis.
Der Kino-Oktober: Ein Herbst der Nonkonformen gegen die Autokraten dieser Welt, gegen zunehmend autoritär waltende „Demokraten“, gegen Sozialabbau, Sexismus und Hasskultur.
Calle Fuhr arbeitet in seinem Stück die Geschichte des österreichischen Immobilien-Tycoons auf, gegen den in mehreren Ländern Anklagen wegen Betrugs, Insolvenzvergehen und organisierter Kriminalität bestehen. Premiere am 3. Oktober.

Frischer Wind
Louis Philippson im Konzerthaus Dortmund – Klassik an der Ruhr 02/26
Dem Regisseur wird es zu schwör
Die Filmstarts der Woche
„Wir denken an ein liebevolles Beschimpfen“
Das Cuma Kollektiv inszeniert „Bühnenbeschimpfung“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 02/26
Dem Klima verpflichtet
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Initiative Klimawende Köln
Durch uns die Sintflut
Der nächste Weltuntergang wird kein Mythos sein – Glosse
„Kernziel der Klimaleugner: weltweite Zusammenarbeit zerstören“
Teil 1: Interview – Politologe Dieter Plehwe über die Anti-Klimaschutz-Bewegung
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Klimaschutz als Bürgerrecht
Norwegen stärkt Engagement für Klimaschutz – Europa-Vorbild: Norwegen
Glück und Unglück
„Niemands Töchter“ von Judith Hoersch – Literatur 02/26
Keine Entspannung
Kulturmanagerin Mechtild Tellman über die Zukunft des Tanzes – Tanz in NRW 02/26
Exzentrik kann zärtlich sein
„Mitz. Das Pinseläffchen“ von Sigrid Nunez – Textwelten 02/26
Unpopuläres Klima
Holgers letzte Worte – 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Drehtür in den Klimakollaps
Teil 1: Leitartikel – Hinter mächtigen Industrieinteressen wird die Klimakrise zum Hintergrundrauschen
Spuk mit Fragezeichen
„2:22“ am Kleinen Theater Bad Godesberg – Prolog 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Ab in die Hölle
Zwei Opern mit Bezug zu Dantes „Inferno“ in Gelsenkirchen – Oper in NRW 01/26
Das Meer in dir
„Aqua@Cycles“ in der Alten Feuerwache – Theater am Rhein 01/26
Völlig natürlich atmen
Gitarrist Bill Frisell im Dortmunder Domicil – Improvisierte Musik in NRW 01/26
Der Tanz der Krähe
„Die Ecke“ in der Alten Wursterei – Auftritt 01/26
Hymne an Liebe und Toleranz
„Der Barbier von Sevilla“ an der Oper Bonn – Oper in NRW 01/26
Dirigat mit Temperament
Konzerte mit dem neuen Kölner GMD Andrés Orozco-Estrada – Klassik am Rhein 01/26
Im Hamsterrad des Grauens
„Der Gott des Gemetzels“ am Theater Bonn – Prolog 01/26
Väter und Söhne
Christoph und Julian Prégardien in Dortmund und Köln – Klassik an der Ruhr 01/26