Nanouk
Bulgarien, Deutschland, Frankreich 2018, Laufzeit: 97 Min., FSK 6
Regie: Milko Lazarov
Darsteller: Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanova, Galina Tikhonova
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Bildgewaltiges Familiendrama
Vereiste Landschaften
„Nanouk“ von Milko Lazarov
Eines hat der Film, der im Original „Ága“ heißt, mit dem Stummfilmklassiker „Nanuk, der Eskimo“ gemeinsam: Die Schilderung des harten Alltags im ewigen Eis ist ähnlich beeindruckend. Doch der Film des Bulgaren ist keine Dokumentation, sondern ein Spielfilm. Und mit der Handlung um das alte Ehepaar Nanouk und seine Frau Sedna finden auch mythische Elemente in den Film. Das Leben des Paars ist vertraut, aber überschattet davon, dass einst die Tochter im Streit weggegangen ist. Sie arbeitet in einer riesigen russischen Diamantengrube weit entfernt. Nanouk findet die Kraft für das mühsame Eisfischen, er bewältigt einen Sturm, aber die Kraft, die Kluft zu seiner Tochter zu überwinden, hat er nicht.
Ein langsames und weitgehend ruhiges, aber bildgewaltiges Drama vom Rand der Welt.
(Christian Meyer-Pröpstl)
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