
Die Gewerkschafterin
Frankreich, Deutschland 2022, Laufzeit: 122 Min., FSK 16
Regie: Jean-Paul Salomé
Darsteller: Isabelle Huppert, Grégory Gadebois, Yvan Attal
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Politthriller nach einer wahren Begebenheit
Keine Angst vor großen Tieren
"Die Gewerkschafterin“ von Jean-Paul Salomé
Eigentlich war die Irin Maureen Kearney von einem französischen Atomkonzern als Englischlehrerin verpflichtet worden, doch dann legt sie sich als Gewerkschaftsvorsitzende wegen dubioser China-Geschäfte mit ihren Chefs und der Politik an. Sie wird überfallen und mit einem Messergriff penetriert. Polizei und Justiz glauben ihr nicht, machen aus dem Opfer eine Täterin. Doch sie zieht ihr „Geständnis“ zurück, kämpft um ihre Rehabilitation.
Jean-Paul Salomés unter die Haut gehender Film nimmt die Tradition des von Costa-Gavras (u.a. „Z“) in den 60er Jahren perfektionierten Polit-Thrillers wieder auf. Erweitert dessen politische Brisanz aber hier mit der Beschreibung eines zerbrechlichen Frauencharakters, dem Isabelle Huppert mit ihrer Leinwandpräsenz eine geradezu engelhafte Entrücktheit verleiht.

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