Eine Schicksalsgemeinschaft harrt im Untergeschoss eines Museums aus, während Granaten auf Sarajevo fallen. Je länger die Belagerung andauert, desto öfter nimmt Paranoia bei den Erwachsenen überhand.
Für ihren selbstkritischen Blick auf die Vergangenheit hat die Bundesrepublik viel Anerkennung erhalten. Ein aufgeklärter Umgang mit den Verbrechen der Vergangenheit bleibt eine Herausforderung.
„Do not touch“ zelebriert die Künste als vielleicht einzig verbliebenem Weg zum Humanismus, nachdem Politik, Religionen, Kapitalismus und Kommunismus versagt haben. Am 12. und 13. April zu sehen.
Die Vergangenheit und Zukunft der Menschen und der Einfluss der Frauen in der Gesellschaft sind zwei der Themen, die die neu erschienenen Graphic Novels auf unterschiedliche Herangehensweise behandeln.
Fast jedes Genre ist im Kölner Konzertkalender im März vertreten: Alternative Rock von Hotwax, Chanson von Francois Breut und der für großartige Platten von The Stooges, Nick Drake, Patti Smith oder Brian Eno verantwortlich zeichnende, selbst auch fantastische Musik produzierende John Cale.
Ferwer weiß, wie Laien „wachsen“, wenn man ihnen Möglichkeiten eröffnet. Deshalb hat sie das Projekt „Kaleidoskop des Lebens“ gestartet. Die Altersspanne im Ensemble erstreckt sich von sechs bis 86 Jahren. Premiere am 8. März.
„Zwischen Eis und Sand“ zeigt Landschaften, die bei längerem Betrachten zu Abbildern des Surrealen werden, „Sichtbar, unsichtbar, unwichtig?“ befasst sich mit Faktoren in der Gesellschaft, die Kontakt verhindern – und in „Metamorphosis“ wartet abgestelltes Mobiliar an vergessenen Orten.
Der albanische Schriftsteller Ismail Kadare widmet sich einem mehr als 90 Jahre zurückliegenden Mysterium: dem angeblichen Anruf Stalins bei Boris Pasternak, der den Tod des wegen „konterrevolutionärer Aktivitäten“ verurteilten Ossip Mandelstam bewirkt haben soll.
„Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg“, befand Marcus Tullius Cicero (römischer Redner, 106-43 vor Chr). „War, what is it good for? Absolutely nothing!“, sangen The Temptations 1970 mitten im Vietnamkrieg. Doch Frieden scheint mit dem Menschen inkompatibel zu sein.
Wie geht die Wahl aus? Wenn Sie das lesen, haben wir einen neuen Kanzler. Wahrscheinlich Friedrich Merz. Für mich kein Grund zur Freude, anders als der März, der den Frühling einläutet.

Mein Freund, der Roboter
Die Filmstarts der Woche
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Islands Superstar
Portrait des isländisches Musikers Ásgeir – Musik 09/26
Eine Komödie um die Zeit
Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – Oper in NRW 09/26
Dokumentarische Mischformen
„New Voices – New Forms“ in der Aula der KHM – Foyer 09/26
Dieser Train war nie zu stoppen
Die Jazzikone John Coltrane wurde vor 100 Jahren geboren – Improvisierte Musik in NRW 09/26
„Wie ein offenes Wohnzimmer“
Azad Hawrami über Solidarität und den Internationalen Kiosk in Ehrenfeld – Gleich nebenan 09/26
50 Jahre Tony Marroni
Der Superbulle mit der Strickmütze – Portrait 09/26
Töne aus tiefer Seele
Dortmunds Eröffnungsprogramm folgt dem depressiven Zeitgeist – Klassik an der Ruhr 09/26
Alles Blau
Neue Intendanz am Musiktheater im Revier – Oper in NRW 09/26
Orgasmus in der Küche
„Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie – Textwelten 09/26
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Mauer des Schweigens
„Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer – Literatur 09/26
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
„Spiele einfach genießen“
Teil 1: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Gefühle bei Nacht
„Hands off“ im Kleinen Container auf dem Schillplatz – Kunst 09/26
Genau diese Freiheit braucht die Kunst
Das großartige Barnes Crossing feiert 20-Jähriges – Tanz in NRW 09/26