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Kino

Was haben wir gelacht

Kinoprogramm | Köln | Odeon

Odeon
Severinstraße 81
50678 Köln

ÖPNV: Haltestelle: Rosenstraße/Severinstraße/Chlodwigplatz
PKW: Parkplatz Jakob-/Josephstraße

A Sad and Beautiful World

Libanon, USA, Deutschland, Saudi-Arabien, Katar, 2025, 110 Min.
Regie: Cyril Aris

Freitag, 04.0916:15
Samstag, 05.0916:15
Sonntag, 06.0916:15
Dienstag, 08.0915:15

Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf

Deutschland, 2026, 92 Min.
Regie: Güner Yasemin Balci, Jesco Denzel

Donnerstag, 03.0918:00

NEU Arnie & Barney retten das Wasser

Spanien, Irland, Deutschland, 2026, 77 Min.
Regie: Sean Heuston

Samstag, 05.0914:45
Sonntag, 06.0914:30

Bitteres Fest

Spanien, 2026, 111 Min.
Regie: Pedro Almodóvar

Montag, 07.0917:30

Der kleine Rabe Socke

Deutschland, 2012, 79 Min.
Regie: Ute von Münchow-Pohl, Sandor Jesse

Samstag, 05.0914:30

Der perfekte Schein – Der Fall Bojarski

Frankreich, Belgien, 2025, 128 Min.
Regie: Jean-Paul Salomé

Montag, 07.0920:00 (Französische Filmtage 2026, OmU)

Everytime

Österreich, Deutschland, 2026, 124 Min.
Regie: Sandra Wollner

Freitag, 04.0920:30
Samstag, 05.0920:30
Mittwoch, 09.0915:30

NEU Frühstück bei Audrey

Frankreich, 2025, 80 Min.
Regie: Sophie Beaulieu

Dienstag, 08.0920:15 (Französische Filmtage 2026, OmU)

Hiddensee

Deutschland, 2025, 123 Min.
Regie: Annekatrin Hendel

Sonntag, 06.0911:45
Dienstag, 08.0913:45

Lebensansichten eines Huhns

Deutschland, Griechenland, Ungarn, 2025, 97 Min.
Regie: György Pálfi

Sonntag, 06.0911:30
Montag, 07.0914:00
Mittwoch, 09.0917:00

Noga

USA, Israel, Deutschland, 2026, 95 Min.
Regie: Jono Bergmann, Benji Bergmann

Sonntag, 06.0920:30 (OmU)
Mittwoch, 09.0919:45 (OmU)

Sneak Preview

Mittwoch, 09.0921:00

Sonderprogramm

Donnerstag, 03.0920:00 (Französische Filmtage 2026, Le Rêve américain - The American Dream, OmU)
Freitag, 04.0920:00 (Französische Filmtage 2026, OmU, Folichonneries - Follies)
Samstag, 05.0920:00 (Französische Filmtage 2026, OmU, Le Crime du 3e étage - Murder in the Building)
Sonntag, 06.0920:00 (Französische Filmtage 2026, OmU, Kika – Madame Kika)
Dienstag, 08.0918:00 (Französische Filmtage 2026, OmU, À pied d’œuvre - Down and out in Paris)
Mittwoch, 09.0918:00 (Französische Filmtage 2026, OmU, Le Lac ), 20:00 (Französische Filmtage 2026, OmU, De la Comédie-Française - Comédie Française)

Spaziergang nach Syrakus

Deutschland, 2026, 97 Min.
Regie: Lars Jessen

Freitag, 04.0916:00, 18:00
Samstag, 05.0916:00, 18:00
Sonntag, 06.0916:00, 18:00
Montag, 07.0916:00, 18:00
Dienstag, 08.0916:00
Mittwoch, 09.0919:00

The Invite

USA, 2026, 107 Min.
Regie: Olivia Wilde

Donnerstag, 03.0919:45 (OmU)
Freitag, 04.0921:15 (OmU)
Samstag, 05.0921:15 (OmU)
Montag, 07.0919:45 (OmU)
Dienstag, 08.0919:45 (OmU)

The Piano Tuner

USA, 2026, 109 Min.
Regie: Daniel Roher

Sonntag, 06.0918:30

NEU Vaterland

Deutschland, Polen, Italien, Frankreich, Großbritannien, 2026, 82 Min.
Regie: Pawel Pawlikowski

Donnerstag, 03.0916:15, 18:15, 20:30
Freitag, 04.0915:30, 17:30, 19:30
Samstag, 05.0915:30, 17:30, 19:30
Sonntag, 06.0915:30, 17:30, 19:30
Montag, 07.0914:15, 18:15, 20:15
Dienstag, 08.0914:15, 18:15, 20:15
Mittwoch, 09.0914:30 (Seniorenkino), 16:15, 18:15

Was haben wir gelacht

Deutschland, 2026, 96 Min.
Regie: Eva Müller, Isabel Schneider

Donnerstag, 03.0917:30
Freitag, 04.0918:30
Samstag, 05.0918:30
Sonntag, 06.0913:30
Montag, 07.0916:15
Dienstag, 08.0916:15

NEU Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Deutschland, 2026, 95 Min.
Regie: Annelie Boroș, Vera Brückner

Donnerstag, 03.0915:30
Sonntag, 06.0914:15
Montag, 07.0915:30
Dienstag, 08.0917:30

Kinoportrait:

Kinoprogramm Köln.
Das Kölner Kinoprogramm von choices hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir – und stellen Ihnen ‚Ihr Kino‘ vor:

 

Das Odeon


Jürgen Lütz (Geschäftsführer), Foto: Julian Scholten

 

Das Odeon sieht auf den ersten Blick fast schon wie ein gemütliches Café aus, hat aber bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Das Gebäude selbst entstand 1956 im Herzen der Kölner Südstadt auf dem Gelände der ehemaligen „Vrings-Oper“. Damals hieß das Odeon noch „Rhenania“ und Filme wie „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Heinz Rühmann und „Die Trapp-Familie“ mit Hans Holt gehörten zum Programm. Der Aufstieg des Fernsehens bereitete jedoch auch diesem Kino große finanzielle Schwierigkeiten. 

Ende der siebziger Jahre wandelte die Schauspielerin und Schlagersängerin Trude Herr die Location zu einem Theater um. Unter dem Namen „Theater im Vringsveedel“ konnte die Lokalikone die Spielstätte zehn Jahre lang für ihre Inszenierungen nutzen. Als „Trude Herr Theater“ ist es heute noch vielen Kölnern bekannt. 1987 wurde das Haus von Albrecht Winterberg, Hans-Joachim Flebbe und choices-Mitbegründer Heinz Holzapfel als Odeon wiedereröffnet. Schnell schlossen die Anwohner das „Kino in der Südstadt“ in ihr Herz, denn Winterberg und Holzapfel machten hier und im Broadway auf der Ehrenstraße ein ambitioniertes Filmkunstprogramm, entdeckten David Lynch und Pedro Almodóvar, arbeiteten thematisch, dachten interdisziplinär. Damit endet die ereignisreiche Geschichte des Theater- und Filmhauses jedoch noch lange nicht. 1994 wurde es von der „Kinowelt Medien AG“ übernommen, die 2001 selbst in eine Krise schlitterte. Das Odeon musste neben vielen anderen Kinohäusern schließen.

Mit Hilfe einer Unterschriftenaktion, an der etwa 25.000 Kölner teilnahmen, und der Unterstützung der Filmstiftung NRW konnte das Kino 2002 wiedereröffnet werden. Zur feierlichen Wiedereröffnung gastierte Wim Wenders mit seiner Dokumentation „Viel passiert“ über die Band BAP und unterstrich damit den starken lokalen Bezug des Filmkunstheaters. Zahlreiche Baustellen in den Folgejahren und der Einsturz des Kölner Stadtarchivs schränkten die Infrastruktur der Kölner Südstadt stark ein und hatten auch für das Odeon finanziell schwierige Zeiten zur Folge. Dennoch eröffneten die Kinobetreiber Jürgen Lütz, Angela Wilde und Dieter Hertel 2009 mit großem Stolz einen zweiten Kinosaal, um den Kölnern eine noch größere Programmvielfalt zu ermöglichen. Ende 2021 folgte ein dritter Saal in der ehemaligen Kassehalle des Theaters - mit Ryusuke Hamaguchis „Drive My Car“ als erstem Film. Theaterleiter Martin Roelly wurde neben Lütz und Hertel zum neuen dritten Gesellschafter.

Trotz dieser vielen Höhen und Tiefen ist Trude Herr auch heute nicht in Vergessenheit geraten und weiterhin ein wichtiger Bestandteil und Identifikationsfigur des Odeon: Die Betreiber „huldigen“ ihr regelmäßig bei der „Kölschen Matinée“ und zeigen ihre Filme sowie Mittschnitte von Theaterstücken. Mit diesem Programm und dem Seniorenkino, das einmal im Monat stattfindet, lockt das Haus besonders solche Menschen ins Kino, die mit Trude Herr groß geworden sind. Gleichzeitig bietet es diesen Zuschauern auch einen Anschluss an das moderne Arthousekino. Auch regionale Regisseure und deren Filme, die einen Bezug zu Köln haben, werden im Zuge der „Kölschen Matinée“ dargeboten. In Kooperation mit dem Institut Francais finden außerdem jeden Sommer die „Französischen Filmtage“ statt und bilden ein Aushängeschild für das Odeon. Generell legen die Betreiber einen Schwerpunkt auf das europäische Kino, das sie als Rückrat des Arthouse-Filmes ansehen.

Daneben bieten die Kinobetreiber auch Raum für Festivals wie z.B. für das Kinderfestival „Cinepänz“. Aber auch das „Internationale Frauenfilmfestival“ findet hier alle zwei Jahre ein Zuhause oder aber die britische Schulkinowoche „Britfilms“. In dem kleinen Haus steckt eine große Geschichte, die untrennbar mit Köln und seinen Menschen verbunden ist. Das spiegelt sich auch in dem umfangreichen, anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm wider. (Redaktion choices.de)

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