
Kill the Jockey
Argentinien, Mexiko, Spanien, Dänemark, USA 2024, Laufzeit: 96 Min., FSK 12
Regie: Luis Ortega
Darsteller: Nahuel Perez Biscayart, Úrsula Corberó, Daniel Giménez Cacho
Surreale Tragikomödie mit Motiven von Gangsterfilm und Sportdrama
Die Lust am Ausbruch
„Kill the Jockey“ von Luis Ortega
Remo (Nahuel Pérez Biscayart) hat es als Jockey bis an die Spitze geschafft – doch in letzter Zeit ist das für ihn eher Last als Lust. Deshalb torpediert er gezielt den eigenen Erfolg. Das allerdings ist nicht ungefährlich, denn der Rennstall, für den er reitet, gehört einem Mafioso – und der versteht keinen Spaß, wenn eins seiner Pferdchen ausschert. Doch genau das hat Remo vor, egal, was er dafür aufs Spiel setzt.
Das „was“ ist indes eigentlich gar nicht so wichtig in diesem surrealen Film des Argentiniers Luis Ortega, der tragikomisch mit Gangster- und Sportfilm-Motiven arbeitet. Wichtig ist das „wie“: Die exzellente Kameraarbeit, Tongestaltung und Choreografie machen „Kill the Jockey“ zum sinnlichen Kinoerlebnis, das auf mehreren Ebenen die Lust am Ausbruch zelebriert.
(Felicitas Kleiner)

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Raus aus dem Schmuddelwetter
Tiefgründige Filme im No!vember – Vorspann 11/25