
Ich verstehe Ihren Unmut
Deutschland 2026, Laufzeit: 93 Min.
Regie: Kilian Armando Friedrich
Darsteller: Sabine Thalau, Sadibou Diabang, Nada Kosturin
Humanistisches Sozialdrama
Nichts als Drecksarbeit?
„Ich verstehe Ihren Unmut“ von Kilian Armando Friedrich
Heike steckt in der Zwickmühle: Als Objektleiterin einer Reinigungsfirma muss sie zwischen Kundschaft, Unternehmensführung und Angestellten vermitteln. Alle zufriedenzustellen ist leider unmöglich. Zu allem Überfluss muss die 59-jährige auch noch eine Reinigungskraft entlassen, um der Forderung eines Subunternehmens nachzukommen – dabei ist das Arbeitsklima angespannt genug.
In seinem schnörkellos erzählten Spielfilmdebüt widmet sich Kilian Armando Friedrich der gnadenlosen Welt des Niedriglohnsektors. Sein realitätsnahes Sozialdrama zeigt auf, wie Erwerbsarbeit Abhängigkeiten schafft und das Privatleben belasten kann. Statt auf Pathos setzt der Film auf Humanismus: Die Kamera bleibt nah an der Protagonistin und offenbart das Menschliche in ihren moralisch fragwürdigen Entscheidungen.

Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25