Black Hawk Down
USA 2001, Laufzeit: 144 Min., FSK 16
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Josh Hartnett, Ewan McGregor, Tom Sizemore, Eric Bana, William Fichtner, Ewen Bremner, Sam Shepard, Kim Coates
Das war die größte Niederlage der US-Truppen seit dem Vietnamkrieg: Vom 3. auf 4. Oktober 1993 wurden 18 US-Soldaten bei einem fehlgeschlagenen Routineeinsatz in Mogadischu getötet. Als Regisseur Ridley Scott diesen Film drehte, dachte er natürlich an Afghanistan. Proteste kamen in den USA von unterschiedlichen Seiten, die einen hielten den Film für zu heroisch, die anderen werfen ihm Kritik am Präsidenten und dem amerikanischen Verhalten vor, die Wahrheit indes liegt wie meist - dazwischen. Jedenfalls wurde die Premiere mehrfach verlegt. Um "Black Hawn Down" für den Oscar möglich zu machen, startete man ihn doch schon im Dezember, statt wie vorgesehen im September.Der britische Hollywood-Regisseur Ridley Scott ist kein vernarrter Kriegstreiber, er überlegt sich schon, wie er seine Geschichten erzählt und vor allem an wen sie gerichtet sind, dennoch vertut auch er sich, und es liegt bisweilen eine Kluft zwischen Anspruch und Wirkung. Minutiös erfährt der Zuschauer, welche grundlegenden Fehler die Amerikaner bei der Planung und Durchführung der Aktion gemacht haben. Das ist zwiespältig im wilden Kriegsgetümmel, aber dennoch inhaltlich höchst interessant.
(Heiko R. Blum)

Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
„Beweise sichern für das, was afghanische Frauen durchmachen“
Sahra Mani über ihren Film „Bread & Roses: A Fight for Women's Rights“ - Portrait 12/25
Langfilmdebüt einer Schauspielerin
„Paternal Leave – Drei Tage Meer“ im Filmhaus – Foyer 12/25
Heldenspektakel
Männerrollen auf Leinwand – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
In NRW wird Kino wirklich gelebt
Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW in der Wolkenburg – Foyer 11/25
Raus aus dem Schmuddelwetter
Tiefgründige Filme im No!vember – Vorspann 11/25