Der Skandal um Harvey Weinstein hat für Aufruhr gesorgt. Doch auch wenn es aktuell so aussieht, als würde Hollywood aufwachen und als Zeichen gegen sexuellen Missbrauch Taten statt Worte sprechen lassen, trügt dieses Bild.
Mit Nebelmaschinen bewaffnet entwerfen Lyoudmila Milanova und Steffi Lindner in ihrer hypnotischen Videoinstallation ein Szenario von der Eroberung des Raumes durch nicht greifbare Elemente.
Das Svetlana Fourer Ensemble präsentiert mit „Das Kind und der Krieg“ drei dokumentarische Produktionen aus Deutschland, Ukraine und Russland. Auf Grundlage von Interviews mit Zeitzeugen und Nachkriegskindern geht es um den Schrecken des Krieges durch die Augen der Kinder.
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal planten 1927 so etwas wie einen zweiten „Rosenkavalier“. Die komödiantische Oper „Arabella“ kam 1933 zur Erstaufführung und ist in den rechten Händen deutlich besser als ihr Ruf.
Das Deutsch-Griechische Theater arbeitet auf Grundlage des Agamemnons von Aischylos die Befindlichkeiten und Neurosen der Europäer auf. Die Zukunft Europas wird in düsteren Farben skizziert.
Nachdem einer Vorführung beim Aura-Tanzfestival in Litauen wurde an der Kölner TanzFaktur und dem Pumpenhaus in Münster gezeigt, welches Potenzial die Zusammenarbeit von Künstlern aus NRW mit den Kompanien Osteuropas hervorbringen kann.
Neue Comics von Aude Picault, Birgit Weyhe, Barbara Yelin, Ulli Lust, ein Snoopy-Sammelband und eine Comic-Reportage von Rettungsmanövern im Mittelmeer.
2015 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse, in diesem Jahr ist es der Georg-Büchner-Preis: Über mangelnde Aufmerksamkeit kann der Lyriker Jan Wagner nicht klagen. Im Literaturhaus sprach er über das Glück, sich mit der „Essenz der Literatur“ beschäftigen zu dürfen.
In einem sechsteiligen Performance-Zyklus erforscht das Theaternetzwerk 51Grad den Begriff der Realität im Zeitalter der Informationsfluten. Am ersten Abend ging es um Physik und Psychologie.
Die neue Spendenkampagne setzt eine klientelistische Kulturpolitik fort: Wem am Schauspielhaus etwas liegt, soll gefälligst zur Sanierung beisteuern. Ein Kommentar.

Das Haus am See
Die Filmstarts der Woche
All die Menschen, Masken und Skelette
James Ensors Druckgraphik in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach – kunst & gut 10/26
Die Grande Dame der Erotik
„Das Reine und das Unreine“ von Colette – Textwelten 10/26
Grenzenlose Klangkultur
Das Festival Multiphonics in Köln – Improvisierte Musik in NRW 10/26
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Helfen statt Ausgrenzen
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Interkulturelle Zentrum in Köln-Nippes
Die Fantasie der Kinder
„Moscas“ in der Filmpalette – Foyer 10/26
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Schnitt für Schnitt
Edimotion 2026 in Köln – Festival 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Islands Superstar
Portrait des isländisches Musikers Ásgeir – Musik 09/26
Eine Komödie um die Zeit
Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – Oper in NRW 09/26
Dokumentarische Mischformen
„New Voices – New Forms“ in der Aula der KHM – Foyer 09/26
Dieser Train war nie zu stoppen
Die Jazzikone John Coltrane wurde vor 100 Jahren geboren – Improvisierte Musik in NRW 09/26
„Wie ein offenes Wohnzimmer“
Azad Hawrami über Solidarität und den Internationalen Kiosk in Ehrenfeld – Gleich nebenan 09/26