
Valley of Love – Tal der Liebe
Frankreich, Belgien 2015, Laufzeit: 91 Min., FSK 0
Regie: Guillaume Nicloux
Darsteller: Isabelle Huppert, Gérard Depardieu, Dan Warner
>> www.valleyoflove-film.de/home/
Mystisch angehauchtes Familiendrama
Wir haben alle was vermasselt
„Valley of Love – Tal der Liebe“ von Guillaume Nicloux
Vor sechs Monaten hat sich Michael umgebracht. Seine Eltern Isabelle (Isabelle Huppert) und Gérard (Gérard Depardieu), erhalten einen Abschiedsbrief, in dem ihr Sohn beide zu einem einwöchigen Trip einlädt: „Seid am 12. November 2014 im Tal des Todes“, verlangt er darin und kündigt an: „Es ist meine einzige Chance auf eine Rückkehr.“ Und so reist das längst getrennte Paar an und verbringt eine knappe Woche im kalifornischen Death-Valley-Nationalpark. Er eher widerwillig, abgeklärt und unter Zeitdruck, sie abgelenkt durch ihre Beziehungskrise in Paris. Doch der verlorene Sohn wird zunehmend allgegenwärtig.
„HUPPERT DEPARDIEU" prangt es im Abspann. Und dieses Drama bietet den beiden lebenden französischen Kinolegenden eine wahrhaft grandiose Bühne. Ein Zwei-Personenstück, in dem die Kulisse, der Nationalpark mit seiner kargen Salzwüste oder dem Farbenreichtum der Felsformationen der Artist’s Palette die dritte Hauptrolle spielt. Huppert und Depardieu verlieren sich darin, wandeln verloren mit.- und gegeneinander, haben am Rande skurrile Begegnungen, schwitzen, weinen, streiten, finden sich. Regisseur Guillaume Nicloux zaubert ein mitreissendes Beziehungs- und Familiendrama, eine Sinn- und Selbstsuche, die sich magisch zwischen Realität und mystischem Akzent bewegt.

Faszination Filmerbe
Das 42. Bonner Sommerkino – Internationale Stummfilmtage – Festival 08/26
„Als Filmemacher habe ich alles verloren“
Ibrahim Snoopy über die Lage und das Filmemachen im Sudan – Portrait 07/26
Nach wie vor relevant
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Cinenova – Foyer 07/26
Was uns im Juli erwartet
Das „größte Fest aller Zeiten“, Fußball und Kino – Vorspann 07/26
Oppositionelle in der DDR
„Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ im Filmhaus – Foyer 06/26
Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Was uns blüht
Die Oscars und die Zukunft mit KI – Vorspann 03/26
Zu Unrecht beschuldigt
„Blame“ im Odeon – Foyer 02/26
Bilder von Arbeit, Arbeit am Bild
Das Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus Köln – Foyer 02/26
Fiktion mit realen Hintergründen
„White Snail“ im Filmhaus – Foyer 02/26
Nur das Allerbeste?
Vom kollektiven Drang zum relativierten Superlativ – Vorspann 02/26
Alles auf Anfang
Lebensfragen aus weiblicher Perspektive – Vorspann 01/26
„Es ist niemals Pause“
Katharina Pethke über ihre Filme zur Arbeitswelt – Portrait 12/25