
Space is the Place
USA 1974, Laufzeit: 81 Min., FSK 12
Regie: John Coney
Darsteller: Sun Ra, Raymond Johnson, Christopher Brooks
Experimenteller Afrofuturismus aus den 70er Jahren
Weltraumorchester
„Space Is the Place“ von John Coney & Sun Ra
In etwa so: Der Free Jazzer Sun Ra verschwindet 1969 auf seiner Europatour, kehrt wenige Jahre später mit einem Raumschiff auf die Erde zurück, um Schwarze auszuwählen für ein Leben auf einem anderen Planeten. Der Transport durchs Weltall soll mittels Musik stattfinden. Aber er findet kaum Freiwillige, und so soll eine Platte samt Tour für sein Projekt werben.
Der Kölner Verleih Rapid Eye Movies bringt den Experimentalfilm von 1974 erstmals und frisch restauriert ins deutsche Kino. Die Melange aus Afrofuturismus, Blaxploitaition, Experimentalfilm, Musikfilm und Dokumentation ist auch heute noch furios. Oder heute besonders, denn wer macht schon noch solch aberwitzige Filme, die vielleicht nicht alles richtig machen, aber alles riskieren und dabei so reich sind an Bildern und Gedanken...

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