Feminismus und Alltag: „The Köln Concert“ ist auch eine künstlerische Rückkehr Dorothy Iannones ins Rheinland, aber unter aufgeklärter Perspektive in einer offeneren Gesellschaft auf dem Weg zur Gleichberechtigung.
Paul Abraham wird bescheinigt, mit Foxtrott und „Jazz“ die Operette erstmals in Richtung Musical aufs Gleis gesetzt zu haben.
Der Kunstpalast setzt mit Caspar David Friedrich und den Düsseldorfer Romantikern Früh- und Spätromantik in Bezug zueinander.
Hier stehen Begegnung und Kulturverständigung auf dem Programm. Ein Besuch an einem Ort, an dem soziales Engagement und globale Bildung zusammentreffen.
Die Theatergruppe wehr51, Gewinner des Kölner Theaterpreises 2020, reagiert mit Produktionen wie „Fractura“ auf Gegenwartsphänomene. Die Pandemie gibt zu vielen Überlegungen Anlass, künstlerische Reaktionen sind aber im Theater bislang kaum möglich gewesen.
Der von Hemmnissen befreite internationale Handel sollte Frieden und Freiheit bringen. Eine Generation später die Ernüchterung. Mit Helena Peltonen sprechen wir über die Gründe.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind keine Konzerte mehr möglich, aber auch Proben betroffen. Chorleiter Michael Ostrzyga vom Collegium musicum versucht die Einschränkungen klug zu bewältigen.
Dank Globalisierung sehen wir immer mehr, was die Menschheit am Ende der Welt anrichtet. Doch wir können nicht alles beachten – und verkraften. Die Erde auch nicht. – Eine Horror-Glosse über die Schrecken des globalen Raubbaus.
„Der Report der Magd“ ist ein – nicht nur – feministischer Klassiker. Aber Atwood schreibt darüber hinaus seit Jahren Gedichte. Erstmals wurde eine Sammlung ihrer lyrischen Werke ins Deutsche übersetzt. Zudem zeigen Erinnerungen einer Autorin eine intime Seite Susan Sontags.
„Wandel durch Handel“ lautet die Formel zur weltweiten Wirtschaftsverflechtung, die die Demokratie stärkt. Wie der Putsch in Bolivien vor einem Jahr zeigt, wird sich noch heute undemokratischer Mittel zur Durchsetzung von Kapitalinteressen bedient.

Eine Frau steht ihren Mann
Die Filmstarts der Woche
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Ein Italien der Mythen
Autor Eric Pfeil liest am Comedia Theater aus „Hotel Celentano“ – Lesung 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26
Der ganze Brahms
Vier Sinfonien an zwei Abenden in Dortmund – Klassik an der Ruhr 04/26
Neuer Bilderbuch-Klassiker
„Mit dem Sturm um die Wette rennen“ von Brian Floca und Sydney Smith – Vorlesung 04/26
Zwei Wahlberliner
Simon Rattle in der Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 04/26
Streifzug durch New York
Leonard Bernsteins Musical „On the Town“ in Duisburg – Oper in NRW 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
Mauer vor Wand
Monika Baer im Kölnischen Kunstverein – kunst & gut 04/26
Freude am Lernen lernen
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Verein In Via Köln und die Motivia-Werkstattschule
Werke der Meister
Die Scharf Collection im Kunstpalast Düsseldorf – Kunst in NRW 04/26
Intensiver Stoff
9. Internationales Bonner Tanzsolofestival – Tanz in NRW 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Die Reifeprüfung
Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
„Wirklich Interesse zeigen“
Teil 1: Interview – Pädagogin Inke Hummel über die Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Machtinteresse
In Österreich wählen bereits 16-Jährige – Europa-Vorbild: Österreich