Rund 400 Kunstgegenstände untersucht Kunsthistorikerin Iris Metje im Rahmen eines Projekts des Kölner MAK – dabei forscht sie nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut.
Volkstümlichkeit und Militärkitsch sollen unterlaufen, die Klippen der Klamotte umschifft werden: Volker Lippmann inszeniert „Der Hauptmann von Köpenick“.
Eine Inszenierung mit interaktiven Elementen: In ihrer Tanzproduktion beschäftigt sich Ilona Pászthy mit (Identitäts-)Fragen rund um den biologischen Körper.
Warum kostet ein Kunstdruck der Mona Lisa 12,95 Euro, das Original ist aber nicht nur kleiner, sondern auch unbezahlbar? Hat es noch einen Sinn, ins Museum zu gehen, wenn all die Schätze, die vor 100 Jahren in Europa angehäuft wurden, zurück in die alten Kolonien gebracht werden?
Nanette Snoep, Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums, diskutiert im Interview, wie mit den in der Kolonialzeit geraubten Kulturgütern umzugehen ist und wie sich betroffene Museen verändern müssen.
Am 12. April tritt der italienische Pianist in der Kölner Philharmonie auf. Mit im Gepäck: zwei Sonaten aus Beethovens Spätwerk, die der Musiker virtuos auf seinem Flügel spielt.
Édouard Louis blickt erneut zurück in seine Jugend und seziert die soziale Ungleichheit – diesmal am Beispiel seiner Mutter.
Es wird gesellschaftspolitisch in der Comicsektion – mit Cys „Radium Girls“ und Trondheims „Die fröhliche Apokalypse“, während sich die neue Reddition-Ausgabe „Comic und Musik“ der fehlenden Tonspur des Mediums widmet.
Die belgische Regierung schafft in der Restitutionsdebatte Fakten. Während koloniale Raubkunst sofort zurückgegeben wird, verlieren Objekte unklarer Herkunft ihren Status als öffentliches Eigentum.
162 Millionen Euro haben oder nicht haben – die Theater am Dom-Komödie nach Flavia Coste schwört nicht nur dem Reichtum, sondern auch dem Humor ab (bis 1. Mai).

Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Der eigene Weg
Die Filmstarts der Woche
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26
Der ganze Brahms
Vier Sinfonien an zwei Abenden in Dortmund – Klassik an der Ruhr 04/26
Neuer Bilderbuch-Klassiker
„Mit dem Sturm um die Wette rennen“ von Brian Floca und Sydney Smith – Vorlesung 04/26
Zwei Wahlberliner
Simon Rattle in der Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 04/26
Streifzug durch New York
Leonard Bernsteins Musical „On the Town“ in Duisburg – Oper in NRW 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Filmforum – Foyer 04/26
Filme in die Welt tragen
Das Internationale Frauenfilmfest Dortmund+Köln – Festival 04/26
Mauer vor Wand
Monika Baer im Kölnischen Kunstverein – kunst & gut 04/26
Werke der Meister
Die Scharf Collection im Kunstpalast Düsseldorf – Kunst in NRW 04/26
Freude am Lernen lernen
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Verein In Via Köln und die Motivia-Werkstattschule
Intensiver Stoff
9. Internationales Bonner Tanzsolofestival – Tanz in NRW 04/26
Ein Fest im Dunkeln
20 Jahre Filmforum NRW – Festival 04/26
Die Reifeprüfung
Erst zornig, dann stur. Das Leben des Homo politicus – Glosse
„Wirklich Interesse zeigen“
Teil 1: Interview – Pädagogin Inke Hummel über die Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
„Jeder ist Medea“
Regisseur Rüdiger Pape über „Medea 2.0“ am Orangerie Theater – Premiere 04/26
Machtinteresse
In Österreich wählen bereits 16-Jährige – Europa-Vorbild: Österreich
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Warmes Wummern
Larry Goldings Trio in Dortmund und Düsseldorf – Improvisierte Musik in NRW 04/26
Die Unendlichkeit erleben
„Liebe“ von Thomas Hettche – Textwelten 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26