Drei frische Herbst-Impressionen: Die Regierung erklärt „Energie-Effizienz“ zur Schlüsselfrage. Vor allem im Gebäudebereich. Am WDR-Fußballsamstag stopft mir RWE sein energetisches „Smart-Home“-Angebot in die Radio-Ohren. Muss ja was Tolles sein.
Jahrelang waren die Rotorenbremser am Werk – jetzt hat sich der Wind gedreht im Lande: In mittlerer Frist könnten im Ruhrgebiet gut 70 neue Groß-Windräder errichtet werden. Vor allem die Zechenflächen-Vermarkter der RAG Montan Immobilien GmbH haben eine Reihe von Standorten im Blick, die bis 2020 mit Partnern und Bürgern entwickelt werden sollen.
Nix ist mit Klappern und Tosen. In dem kleinen Betriebsgebäude summt es bloß ein bisschen. Nicht mal so groß wie eine Doppelgarage ist dieser Raum, der eigentlich nur einen blauen Generator und die anthrazitfarbene Turbine enthält.
Da hat man sich mutig selbstständig gemacht. Mit einer Geschäftsidee, mit einer Fähigkeit, oft aus Arbeitslosigkeit heraus. Im zweiten Jahr ist ein Kundenstamm aufgebaut, die Umsätze sind nicht berauschend, aber auskömmlich.
Wind und Wetter haben ihr nichts anhaben können. Kein Regen, Schnee, Sturm, Hagel. Bloß dem Indianerpfeil von Sohn Maximilian war Freimut Büchels Solaranlage nicht gewachsen.
Auf dem Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Witten an der Westfalenstraße steht jetzt eine Klein-Windkraftanlage, die die erzeugte elektrische Energie ins Gebäudenetz einspeist. In 32 Metern Höhe rotiert seit Samstag, 23. Juni, das erste innerstädtische Windrad Wittens.
Eine Vielzahl von Lebewesen, die sich – scheinbar von kollektivem Geist gesteuert – in dieselbe Richtung bewegen, sich gegenseitig absichern, bei dieser Art der Fortbewegung auch energieärmer vorwärts kommen: Man nennt sie „Schwarm“.
Die Prinzessinnengärtner am Berliner Moritzplatz sind sicher die bekanntesten Trendsetter. Gemüse und Kräuter mitten in der Stadt selbst anzubauen – teilweise auf Brachflächen und sogar Parkdecks – ist in zwei Jahren zum bundesweiten Boom geworden:...
Gemeint hat er „das Grundmuster des Energiekonfliktes: Die Ausrichtung auf fossile Energiequellen und später die Atomenergie ließ das heutige System entstehen. Die Umorientierung auf erneuerbare Energien gefährdet seine Struktur.
180 Millionen Euro will die Bundesregierung bis 2015 in die Hand nehmen, um Elektromobilität endlich auch im Alltag erlebbar zu machen. Dazu sollen „drei bis fünf“ regionale Fördergebiete – sogenannte „Schaufenster“ – benannt werden.

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„Gründet nicht für Geld“
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Lücke der Erinnerungskultur
Lesung „ÜberLebenswege“ in Köln – Spezial 03/25
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„AfD verbieten: Probleme gelöst?“ im NS-Dok – Spezial 03/25
Wie politisch darf Karneval sein?
Auftakt der neuen Talkreihe „Sauerstoff Demokratie“ am Urania Theater – Spezial 02/25
Neue Bündnisse, alte Krisen
Online-Diskussion „Wie weiter nach der Bundestagswahl?“ – Spezial 02/25
Deckeln gegen die Mietbelastung
Online-Diskussion „Sind die Mieten noch zu bremsen?“ – Spezial 01/25