
Louise und die Schule der Freiheit
Frankreich, Belgien 2024, Laufzeit: 108 Min., FSK 12
Regie: Éric Besnard
Darsteller: Alexandra Lamy, Grégory Gadebois, Jérôme Kircher
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Ländliches Drama
Bildung für alle
„Louise und die Schule der Freiheit“ von Éric Besnard
2024 war Alexandra Lamy in „Das Zimmer der Wunder“ als Mutter zu sehen, die für das Leben ihres Sohns kämpft. Nun kämpft sie als Lehrerin für ein ganzes Dorf von Kindern. Ende des 19. Jahrhunderts wird Louise von Paris in ein entferntes Dorf geschickt, um eine Schule zu gründen (kostenlos, obligatorisch und laizistisch). Dort trifft sie auf Widerstand. Die Schulpflicht ist noch nicht in der Provinz angekommen, wo Kinder noch Feldarbeit leisten. Louise muss sowohl den Bürgermeister (Grégory Gadebois) als auch das Dorf für die Schule gewinnen.
Stadtmensch trifft rückständige Dorfgemeinschaft, mit diesem Gegensatz spielt Besnard, ohne das Dörfliche abzuwerten. Mit einem realistischen Blick zeigt er das harte Landleben, die tägliche Plackerei, die Nöte und Sorgen der Menschen fernab von Paris.
(Tina Adomako)

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