Paloma Varga Weisz wurde bekannt mit ihren gesägten, geschnitzten figurativen Holzskulpturen, die in der Verbindung von Realität und Surrealismus Geschichte, Mythologie und das Unterbewusste verknüpfen. In der mit historischem Bewusstsein, Spiritualität und Trauerarbeit erfüllten Synagoge Stommeln hat sie das Atelier ihres Vaters, des Malers Feri Varga, rekonstruiert, das sich in einer Jugendstilvilla in Neustadt a.d. Weinstraße befand. Aus Ungarn stammend, lebte er später in Paris, von wo er 1940 nach Cagnes-sur-Mer flüchtete. 1961 zog er in die Kleinstadt in der Pfalz, die eine Auseinandersetzung mit seiner Herkunft als Jude und dem Land initiierte, dem er auf traumatische Weise verbunden war.
Paloma Varga Weisz | bis 6.12. | Synagoge Stommeln in Pulheim-Stommeln | 02238 80 81 88
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