Kinokalender
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Kino

Fisherman’s Friends – Vom Kutter in die Charts

Kinoprogramm | Köln | Filmpalette

Filmpalette
Lübecker Str. 15
50668 Köln
Tel.: 0221-12 21 12

ÖPNV: Haltestelle: Ebertplatz
PKW: Parkhaus Saturn (am Wochenende geöffnet bis 22.00 Uhr)

Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten

Deutschland/Frankreich, 1989, 81 Min.
Regie: Wim Wenders

Montag, 21.1019:30

NEU Born in Evin

Deutschland, 2019, 98 Min.
Regie: Maryam Zarée

Samstag, 19.1020:00
Sonntag, 20.1014:45, 20:00
Montag, 21.1020:00
Dienstag, 22.1020:00
Mittwoch, 23.1020:00

Carmine Street Guitars

Kanada, 2018, 80 Min.
Regie: Ron Mann

Sonntag, 20.1014:30 (OmU)

Das Wunder im Meer von Sargasso

Deutschland, Griechenland, Niederlande, Schweden, 2019, 121 Min.
Regie: Syllas Tzoumerkas

Montag, 21.1021:45 (OmU)

Der Glanz der Unsichtbaren

Frankreich, 2018, 102 Min.
Regie: Louis-Julien Petit

Samstag, 19.1021:15
Sonntag, 20.1021:15
Montag, 21.1017:30
Dienstag, 22.1017:30
Mittwoch, 23.1017:30 (OmU)

Ein Licht zwischen den Wolken

Albanien, Rumänien, 2018, 84 Min.
Regie: Robert Budina

Samstag, 19.1017:30 (OmU)

Fisherman’s Friends – Vom Kutter in die Charts

Großbritannien, 2019, 112 Min.
Regie: Chris Foggin

Sonntag, 20.1016:00

Gelobt sei Gott

Frankreich, Belgien, 2019, 137 Min.
Regie: François Ozon

Sonntag, 20.1016:30

M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit

Niederlande, 2018, 80 Min.
Regie: Robin Lutz

Samstag, 19.1018:15
Sonntag, 20.1018:15
Montag, 21.1018:15 (OmU)
Dienstag, 22.1018:15 (OmU)
Mittwoch, 23.1018:15 (OmU)

NEU Nevrland

Österreich, 2018, 90 Min.
Regie: Gregor Schmidinger

Samstag, 19.1021:45 (OmU)
Sonntag, 20.1021:45 (OmU)
Montag, 21.1021:45 (OmU)
Dienstag, 22.1021:45 (OmU)
Mittwoch, 23.1021:45 (OmU)

Synonymes

Frankreich, Israel, Deutschland, 2019, 124 Min.
Regie: Nadav Lapid

Dienstag, 22.1021:45 (OmU)
Mittwoch, 23.1021:45 (OmU)

Systemsprenger

Deutschland, 2019, 125 Min.
Regie: Nora Fingscheidt

Samstag, 19.1019:00
Sonntag, 20.1019:00
Dienstag, 22.1019:30
Mittwoch, 23.1019:30

Kinoportrait:

Kinoprogramm Köln.
Das Kölner Kinoprogramm von choices hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

Die Filmpalette

Joachim Kühn und Dirk Steinkühler (Geschäftsführer), Foto: Stefan Turiak


Zärtlich schmiegt sich das Kino mit seiner berühmten gelben Neonschrift an das danebengelegene urige Café Schmitz an. Einst gehörten die beiden zusammen, jetzt operieren sie getrennt. Dennoch kann man sich das eine ohne das andere nicht mehr vorstellen.

Die Filmpalette beginnt ihre Karriere am 28.11.1958 zunächst als kleines Schmalfilmtheater, bevor sie ab den frühen 1960er Jahren zum Nachspielkino wird. All-Time-Klassiker wie Sergio Leones Pferdeoper „Spiel mit das Lied vom Tod“ warten täglich auf ein treues Stamm- und Laufpublikum des Eigelstein-Viertels, das die Kartenbeschaffung fast direkt am Trottoir und den kurzen Weg ins Auditorium zu schätzen weiß.

Die Kinokrise geht an der Filmpalette zunächst vorüber, doch ab Ende der 1970er Jahre wird es auch für das kleine Kino an der Ecke immer schwerer. Umzingelt von Wohnungen mit Fernseher und ersten Videotheken stellt das Theater auf Pornofilme um, die als Nonstopprogramm angeboten werden. Ende der 1980er Jahre übernehmen dann Martina und Dieter Borck und schaffen die Wende. Die Filmpalette wird mit Sternenhimmel-Deko zum Filmkunstkino und begeistert mit Kaurismäki-Filmen, ausgewählten Wiederaufführungen und einer französischen Montagsreihe, kuratiert von Claudia von Alemann.

Ein Jahrzehnt später führen Joachim Kühn und Dirk Steinkühler das Haus weiter und etablieren ein aktuelles Arthouseprogramm, welches das junge deutsche Kino fördert und unzählige Filmkunstschätze hebt. Die Filmpalette wird zur ersten Anlaufstelle für ambitionierte Debüts, außergewöhnliche Dokumentarfilme, wagemutiges Independentkino und aktuelle Themenreihen. Im Mai 2007 eröffnen Kühn und Steinkühler einen zweiten Saal, der ihnen längere Auswertungszeiten, zusätzliche Previews und Sonderveranstaltungen erlaubt.

Kühn und Steinkühler gründen die Kino Gesellschaft Köln, woraus auch die Kölner Kino Nächte hervorgehen. Diese versorgen jeden Sommer die Kölner Kinolandschaft mit einem bunten und interessanten Filmprogramm und bieten dabei ein Diskussionsforum mit Filmemachern, Experten und Publikum. Das Filmfestival „Stranger than Fiction“ zeigt gleich zu Beginn des Jahres Dokumentarfilme aus Köln, NRW und der ganzen Welt. Einen Blick über den Atlantik wirft das „Kino Latino Köln“ im Oktober: Der zeitgenössische lateinamerikanische Film steht hier im Mittelpunkt und es werden unter diesem Gesichtspunkt Filme gezeigt, die schon zuvor auf anderen Festivals auf viel Gegenliebe gestoßen sind, als auch Filme, die noch weitestgehend unbekannt sind. Seit November 2013 spiegelt der ebenfalls hier erfundene „NRW Kinotag“ die Vielfalt und Geschichte der nordrhein-westfälischen Programmkino- und Produzentenszene.

Das Filmkunsttheater konzentriert sich auf Exklusivität, über 70 Prozent der Erstaufführungen sind exklusiv nur in der Filmpalette zu sehen. Der Fokus liegt dabei auf Dokumentar- und Independentfilmen, eine Ausrichtung, die sich auch der von Kühn und Steinkühler betriebene Filmverleih „RealFiction“ auf die Fahne geschrieben hat, der den Anspruch von einem besseren Kino mit Werken wie „Medianeras“, „Über uns das All“ und „Song From the Forest“ bis weit über das Eigelsteinviertel und Köln hinausträgt. Aber auch ausgewählte Kinder- und Jugendfilme findet man im Programm der „Jungen Palette“. Man merkt es der liebevollen Programmgestaltung an: Die Filmpalette hat große Ambitionen und ein Sternenfirmament im Kinosaal, das den Zuschauer schon vor dem Film zum Träumen und Denken einlädt. (Redaktion choices.de)

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