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Kino

Kinoprogramm | Köln | Filmhaus Kino

Filmhaus Kino
Maybachstraße 111
50670 Köln
Tel.: 0221 - 26 13 78 08

ÖPNV: Haltestelle: Hansaring

Kinoportrait:

Kinoprogramm Köln.
Das Kölner Kinoprogramm von choices hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen.  Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

Das Filmhaus Kino

                                                                Felix Seifert und Stephan Sarasi, Foto: Jan Schliecker

 
Das einladende Foyer mit seinen hohen Decken und Fenstern erinnert immer noch an die alte Bahnhofshalle des Güterbahnhofs, der einst die Maybachstraße bewohnte. An den alten Projektoren, die hier zu finden sind, erkennt man jedoch sofort, dass man sich hier in einem Kino befindet, das mit großer Liebe zum Film betrieben wird.

1981 gründen Filmschaffende auf der Luxemburger Straße das Kölner Filmhaus, „einen Ort, wo Filmemachen, Bildung und Kinovorführungen eng miteinander verbunden“ sein sollen. Zum Kult avanciert das kleine Sesselkino des Hauses, das wenig später in den Stadtgarten verlegt wird. Mit dem Umzug in das leer stehende Verwaltungsgebäude des Güterbahnhofes an der Maybachstraße findet sich 1996 auch ein neuer Kino-Standort. Das Filmhaus-Kino, das zunächst vom langjährigen Stadtgartenkino- und späteren Betreiber der Filmpalette Joachim Kühn betrieben wird, fördert die Filmkunst und besonders die lokale Szene. Festivals wie die Short Cuts Cologne legen ein Hauptaugenmerk des 99-Platz-Kinos auf den Kurzfilm.

2007 übernimmt Dirk Werner vom Bayreuther Kurzfilmfestival die Leitung des Kinos und mixt Festivalprogramme mit Erstaufführungen und dem einzigartigen Repertoireprogramm von „something weird cinema“, einer dem Exploitationkino verpflichteten Kultreihe von Filmvorführer Felix Seifert und Gebäude9-Macher Pablo Geller, welche bis heute Aushängeschild und Identifikationsanker des Filmhauses geblieben ist.

So groß der Enthusiasmus auch ist, der Betreiber muss 2012 Insolvenz anmelden. Streitigkeiten innerhalb des Trägervereins ließen sich nicht schlichten. Kurzerhand wird ein neuer Trägerverein „Neue Filmhaus e.V.“ gegründet. Allerdings liegt das Kino vorerst brach, bis Filmvorführer Felix Seifert und Stephan Sarasi das Ruder in die Hand nehmen. Sie bieten ein 3-Säulen-Programm an: Erstaufführungen, eigene Reihen, Festivalspecials. Dazu zählt unter anderem das Open-Air Kino, das früher auf der Wiese hinter dem Haus stattfand und nun jeden Hochsommer auf dem Gelände des gemütlichen Olympia im Gleisdreieck ein Zuhause gefunden hat und neben ausgewähltem Repertoire noch einmal die besten Filme der vergangenen Monate darbietet. Aber auch größeren Veranstaltungen wie der Cologne Conference bietet das Filmhaus Kino einen Platz. Fest verankert sind darüber hinaus die beiden hauseigenen „Festivalspezialitäten“: Im engen Zusammenhang mit der Reihe „something weird cinema“ trägt das Filmkunstkino jedes Frühjahr das „Besonders wertlos“-Festival aus, im November steht der Fokus hingegen auf dem europäischen Nachwuchsfilm junger Filmemacher, die auf dem „exposed“ Festival ihre ersten Debütfilme präsentieren können. Auch das Afrika-Filmfestival, das jedes Jahr afrikanische Filme und Filmemacher nach Deutschland holt, schätzt das Haus als Kino für Erstaufführungen und Diskussionen.  (Redaktion choices.de)

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