
Iron Man 3
China, USA 2013, Laufzeit: 131 Min., FSK 12
Regie: Shane Black
Darsteller: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Ben Kingsley, Guy Pearce, Jon Favreau, William Sadler
>> ironman3-derfilm.de
Amüsantes Comicfeuerwerk
Jungsspielzeug
„Iron Man 3“ von Shane Black
Nein, Zeit zum Luft holen bleibt einem Superhelden nicht. Gerade hat Iron Man New York vor Whiplash gerettet, da stattet ihm schon der nächste Bösewicht einen Besuch ab: Terrorchef Mandarin verbreitet weltweit Angst und Schrecken und will als nächstes die USA abstrafen. Ben Kingsley verkörpert die amerikanische Schreckensvision schlechthin: Ein selbstgerechter Mann mit langem Bart im 1001-Nacht-Kostüm, der sich der Weltgemeinschaft nur im Fernsehen präsentiert. Doch das ist noch nicht genug: Ein Forscher (Guy Peyrce) bastelt an DNA und bioelektrischem Potenzial der Menschheit, seine Schergen entsprechen einer Armee von erhitzten T 1000-Terminatoren, die dereinst Arnold Schwarzenegger das Leben schwer machten. Und Tony Stark? Der entwickelt Jedi-Kräfte und Angstattacken. Und kämpft sich, über weite Strecken gar mit konventionellen Möglichkeiten, durch ein atemberaubendes Abenteuer, in dem es Geliebte Pepper (Gwyneth Paltrow), den US-Präsidenten (William Sadler) und Iron Man selbst zu retten gilt. An seiner Seite, wie gehabt: James Rhodes (Don Cheadle) und Happy Hogan (Jon Favreau).
Auch Teil drei der Comicserie setzt, diesmal in 3D, auf Spaß, Kurzweil, große Action und High-Tech-Slapstick, getragen von einem schnippisch-infantil aufgelegten Protagonisten, der den Traum seiner Zielgruppe durchlebt: Mit Jungsspielzeug spielen, der Beste sein - und dabei die Welt retten. Gute Unterhaltung!
(Hartmut Ernst)

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