
Am Ende eines viel zu kurzen Tages
Deutschland, Irland 2011, Laufzeit: 94 Min., FSK 12
Regie: Ian FitzGibbon
Darsteller: Andy Serkis, Thomas Brodie-Sangster, Jessica Schwarz, Aisling Loftus
>> www.kurzer-tag-derfilm.de
Berührendes Krebsdrama
Vom Tod gezeichnet
„Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ von Ian Fitzgibbon
Der 15jährige Donald ist unheilbar an Krebs erkrankt. Er kapselt sich von seiner Familie, von Freunden, von der Welt ab und flüchtet sich in eine Comicwelt, die er selbst zeichnet und in der er der Held ist. Seine überforderten Eltern schicken Donald zu Dr. King (Andy Serkis), einem verschrobenen Psychologen. Der versucht, das Vertrauen des Jungen zu gewinnen.
Mitunter gibt sich der Film recht plakativ. Andererseits funktioniert er dadurch besonders gut als Drama für ein jüngeres Klientel. Ein berührendes Jugenddrama, das gelungen die Launen des Helden spiegelt und dabei auch von den Sorgen und Ängsten der Angehörigen erzählt. Hauptdarsteller Thomas Brodie Sangster stemmt die Rolle sehr überzeugend.
Internationales Filmfestival Dublin: Spezialpreis der Jury
(Hartmut Ernst)

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