Durch die Repräsentanz von Nagel Draxler und seine Ausstellung im Neuen Aachener Kunstverein 2015 ist der 1968 in Norwalk geborene Egan Frantz im Rheinland bekannt. Seine oft großformatigen Bilder bestechen durch ihre Ordnung und Übersicht. Er arbeitet mit den Mitteln der Malerei gegen diese an, schält fragile Konstruktionen aus tonalen Malgründen oder geometrisch strukturierten Feldern heraus und lässt Figurationen, Pflanzliches oder Raumkonstruktionen anklingen. Frantz hat eine ganz eigene, mithin postminimalistische Malerei entwickelt, die Fülle mit Sparsamkeit, Bewegtheit mit Stille und Erinnerung mit Gegenwart verbindet.
Egan Frantz – The Third Hand | bis 11.1. | Galerie Nagel Draxler | 0221 257 05 91
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Schau der Besten
Wieder soweit: Die Art Cologne in den Messehallen
Im Gegenüber
Alexander Steig in der Kunst-Station Sankt Peter
Die Psyche im Realismus
Anders Krisár bei JARILAGER
Geschichte und Erinnerung
Paloma Varga Weisz in der Synagoge Stommeln
Gefühle bei Nacht
„Hands off“ im Kleinen Container auf dem Schillplatz – Kunst 09/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
Aus der Perspektive
Ingrid Wiener im Marta Herford – Kunst in NRW 01/26
Grau-Weißer Farbenrausch
Steffen Lenk in der Galerie Anke Schmidt – Galerie 10/25
Licht sehen
Johanna von Monkiewitsch in der Kunst-Station Sankt Peter – kunst & gut 09/25
Falterflirren unter der Haut
Sarah Caillard in der Galerie R;68 – Kunst 08/25
Letzte Ernte in Eden
Drei Kölner Ausstellungen über Natur und Kunst – Galerie 08/25
Rendezvous mit der Schöpfung
Das Projekt „WERKnah“ von der Künstlergemeinschaft Grevy – Kunst 07/25
Träume im Haferfeld
Drei Kölner Ausstellungen über Sagen und Fantasien – Galerie 07/25
Geschosse umarmen
Drei Ausstellungen in Köln erweitern das Bewusstsein – Galerie 06/25
Vom Menschen
Thomas Schütte in der Böhm Chapel in Hürth
Bildgewalt der Jahrhunderte
Kunstgeschichte im Dialog im Bahnhof Rolandseck
Der erste Mord überhaupt
„Kain und Abel“ an der Oper Köln
Karneval auf Kap Verde
„Mal“ am Schauspiel Köln
No Place Like Home
„Der Zauberer von Oz“ in Bonn
Femme Fatale oder Roboter
„Hoffmanns Erzählungen“ in Köln
Ein echter Junge?
„Pinocchio“ am Schauspiel Köln
Die Kunst des Unfertigen
Slow Leaves im Café Kultus in Grevenbroich
Stoff für Albträume
nothingspecial in den Kölner Garagen
Archäologie Deutschlands
Shida Bazyar liest in Köln
Leben einer Zeitzeugin
Hera Lind liest im Comedia Theater Köln