„Hier sind wir weder Deutsche noch Flüchtlinge, wir sprechen nicht die Nachrichten und wir sind nicht die Expertinnen. Wir sind irgendein Joker, von dem sie noch nicht wissen, ob sie ihn einmal zu irgendetwas gebrauchen können.“ Shida Bazyar beschreibt in Ihrem zweiten Buch „Drei Kameradinnen“ die traurige Wirklichkeit, mit sichtbarem Migrationshintergrund in einer dominierend weißen Gesellschaft nie wirklich dazuzugehören. Rassistische Anfeindungen, Gewalt und Ignoranz gehören zum Alltag. Der eigenen Hautfarbe kann man nicht entkommen. Die drei Heldinnen der Geschichte entgegnen dem Hass des rechten Terrors mit Solidarität und einer tiefen, bedingungslosen Freundschaft, die berührt.
Die virtuelle WG der zwischen/miete NRW besucht ihre Autor:innen Corona-bedingt online. Moderiert von Tilman Strasser liest Shida Bazyar deshalb ganz intim zu Hause aus Ihrem Buch und beantwortet Fragen im Chat.
Do 15.4. 19 Uhr | ONLINE | www.zwischenmiete.nrw | www.literaturhaus-koeln.de
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Reise zum Atlantik
Die Filmstarts der Woche
Die Unendlichkeit erleben
„Liebe“ von Thomas Hettche – Textwelten 04/26
Leichmann statt Leichnam
„Unterweger“ am Schauspiel Köln – Auftritt 04/26
Weimerer Republik
Zur freien Filmkunst – Vorspann 04/26
Die unmögliche Schule
Teil 1: Leitartikel – Lernen und Lehren zwischen Takt und Freiheit
Olympische Ungeister
Holgers letzte Worte – 04/26
Die Anarchie der Wörter
„Terrorist:innen“ am Orangerie Theater – Auftritt 03/26
Beziehungen
„Du findest mich, wenn du willst“ von Lavinia Branişte – Literatur 03/26
Im Netz der Lügen
„Dear Evan Hansen“ am Jungen Theater Bonn – Prolog 03/26
So klingt Fühlen
5. stARTfestival in Leverkusen – Festival 03/26
„Wir wollen Räume für ein anderes Zuhören öffnen“
Regisseur Martin Schulze und Dramaturgin Ulrike Janssen über „Wem gehört das Volk?“ am TdK – Premiere 03/26
Das Werk von Künstlerinnen
„Von Louise Bourgeios bis Yoko Ono“ im MAKK – kunst & gut 03/26
Das Glück der Stiefel
„Die gelben Gummistiefel“ von Isabel Pin – Vorlesung 03/26
Die Gitarre für jede Tonart
Hanno Busch in Gelsenkirchen, Köln und Viersen – Improvisierte Musik in NRW 03/26
Auf den Spuren des Honigs
„Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume“ von Kristyna Litten – Vorlesung 03/26
Chorstadt rund um den Dom
Drei Konzerte an einem Tag in Köln – Klassik am Rhein 03/26
In Bochum an der Themse
„Eine Bühne voller Händel“ im Bochumer Musikforum Ruhr – Klassik an der Ruhr 03/26
„Es gibt wenig Akzeptanz für solche Einrichtungen“
Suchtforscher Daniel Deimel über das geplante Suchthilfezentrum im Pantaleonsviertel – Gleich Nebenan 03/26
Surreale Realitäten
Marianna Simnett im Max Ernst Museum in Brühl – Kunst in NRW 03/26
Sensibel verzahnte Reformen
Wie Portugal Maßstäbe bei der Bekämpfung von Gewalt an Frauen setzt – Europa-Vorbild: Portugal
Rauf mit der Hemmschwelle
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Köln
Film für die ganze Familie
„Mein Freund Barry“ im Cinedom – Foyer 03/26
Der Kanzler und Hegel
Jetzt ist aber auch mal gut mit diesem ganzen Minderheitengedöns! – Glosse
Unerhörte Musik
Festival Her:voice in Essen – Oper in NRW 03/26
„Man darf auswählen, wem man sich unterwerfen will“
Teil 1: Interview – Religionssoziologe Gert Pickel über christliche Influencer