Einen Stein als Erinnerung an Tage am Strand, einen Teddybär, aber genauso Hoffnung und Sorgen: Um die handfesten und abstrakten Dinge, die Kinder mit sich tragen können, geht es in diesem liebevoll illustrierten Buch.
Patrick Battenmann ist diszipliniert, gepflegt, makellos – und funktionaler Alkoholiker. Zwischen Hautpflege und Highballs verschwimmt die Grenze zwischen Selbstoptimierung und Selbstzerstörung.
In Charlotte Sprengers Inszenierung nach Shakespeare trifft Klassik auf digitale Zukunft – das Ergebnis ist ein faszinierendes und verstörendes Spiel mit der Realität. Am 13. April zu sehen.
Alkohol ist eine der gefährlichsten Substanzen, sagt der Mediziner Gernot Rücker. Er erklärt, wie die Menschheit zum Alkohol fand – und warum dringend weitere Rauschmittel legalisiert werden sollten.
Mit überzeichneten Figuren zwischen Hysterie, Selbstgefälligkeit und Verwirrtheit wirft die Inszenierung dem Publikum das Scheitern der Ethik wie Süßigkeiten zu. Noch bis 11. April zu sehen.
In „Show me your Soul“ ist alles dem Verfall geweiht, „Leuchtende Näh(t)e“ befasst sich mit Verwundung und Erlösung – und in „Unterwasserfotografien“ treffen u.a. stoische Blauwale auf entspannte Salzwasserkrokodile.
Der große Name NRWs im Tanzbereich scheint bald der Vergangenheit anzugehören, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft legt die Axt an gewachsene Strukturen.
Rumänien zieht die Stecker. Nachdem die Glücksspielindustrie jahrelang ungebremst gewachsen war, setzt die Regierung nun Grenzen. Laut Rumäniens Ministerpräsident Marcel Ciolacu sollen 90 Prozent der rumänischen Ortschaften frei von Spielautomaten werden.
Ernste und zum Teil historisch bedeutsame Themen behandeln die Comics im April. Von den Wirren der Nachkriegszeit über das wahrscheinliche Aufeinandertreffen von Kafka und Einstein bis zu Gegenwartsfragen rund um Rassismus reicht die inhaltliche Vielfalt.
In den Romanen der Italienerin Natalia Ginzburg sind die Frauen immer schwach und geben vor, nichts von der Welt zu verstehen. Das hat sie selbst auch stets von sich behauptet und dann die hellsichtigsten Romane ihrer Zeit geschrieben.

Mein Freund, der Roboter
Die Filmstarts der Woche
„Für die Parteien steht viel auf dem Spiel“
Teil 1: Interview – Politologin Dorothée de Nève über Identität und Konsens in der Politik
Verliebt in die Mitschülerin
„Black Burns Fast“ gewinnt choices-Publikumspreis – Festival 10/26
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
Geist des Ortes
Der Ort als Handlungsträger – Vorspann 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Von Vorwand zu Vorwand
Teil 1: Leitartikel – Politik ist nicht getrieben, sie lässt sich einspannen
„Theater kann die richtigen Fragen stellen“
Regisseur Björn Gabriel über „This is Water“ am Studio Trafique – Premiere 10/26
Islands Superstar
Portrait des isländisches Musikers Ásgeir – Musik 09/26
Eine Komödie um die Zeit
Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – Oper in NRW 09/26
Dokumentarische Mischformen
„New Voices – New Forms“ in der Aula der KHM – Foyer 09/26
Dieser Train war nie zu stoppen
Die Jazzikone John Coltrane wurde vor 100 Jahren geboren – Improvisierte Musik in NRW 09/26
„Wie ein offenes Wohnzimmer“
Azad Hawrami über Solidarität und den Internationalen Kiosk in Ehrenfeld – Gleich nebenan 09/26
50 Jahre Tony Marroni
Der Superbulle mit der Strickmütze – Portrait 09/26
Töne aus tiefer Seele
Dortmunds Eröffnungsprogramm folgt dem depressiven Zeitgeist – Klassik an der Ruhr 09/26
Alles Blau
Neue Intendanz am Musiktheater im Revier – Oper in NRW 09/26
Orgasmus in der Küche
„Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie – Textwelten 09/26
Spielen gegen Radikalisierung
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Kölner Videospiel-Studio Zweisiedlerkrebs
Mauer des Schweigens
„Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer – Literatur 09/26
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
„Spiele einfach genießen“
Teil 1: Interview – Psychologin Silke Lux über gesundheitliche Wirkungen von Videospielen
Gefühle bei Nacht
„Hands off“ im Kleinen Container auf dem Schillplatz – Kunst 09/26
Genau diese Freiheit braucht die Kunst
Das großartige Barnes Crossing feiert 20-Jähriges – Tanz in NRW 09/26