Inmitten der finnischen Wälder existiert unbemerkt vom Rest der Welt der Staat Matara. Dass dieser Staat nur in ihrer Vorstellung existiert, macht ihn für die Jungen, die ihn gegründet haben, nicht weniger real. In Matara führen sie Krieg gegen ihre Feinde, erleben Abenteuer und erlassen Gesetze. Diese Welt der kindlichen Fantasie mag unendlich groß erscheinen, doch sie hat feste Grenzen. Denn zwischen Matara und dem Leben außerhalb verläuft eine klare Trennlinie: Über ihren Alltag abseits des Kinderstaats sprechen die Jungen nicht. Der finnische Autor Matias Riikonen befasst sich in seinem Werk mit der Ernsthaftigkeit des kindlichen Spiels. Aus der deutschen Übersetzung liest Hans-Gerd Koch.
Matias Riikonen: Matara | Di 15.10. 19.30 Uhr | Buchhandlung Klaus Bittner | 0221 257 48 70
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Kater mit schlitzohrigem Charme
„Fred“ von Posy Simmonds – Vorlesung 09/26
Mauer des Schweigens
„Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer – Literatur 09/26
Orgasmus in der Küche
„Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie – Textwelten 09/26
Von Generation zu Generation
Miriam Carbe im Literaturhaus Köln
Romeo und Julia als Aliens
Theaterlesung am Comedia Köln
Mysteriöse Tonbänder
Norbert Scheuer liest in Bonn
Verglimmende Hoffnung
„Zündhölzer“ von Yevgenia Belorusets – Literatur 08/26
Das Unaussprechliche des Familienlebens
„Vertraute Gespenster“ von Anna Ruchat – Textwelten 08/26
Dem Tod abgerungen
„Eddos goldenes Lächeln“ von Stella Gaitano – Literatur 07/26
Auf sich gestellt
„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo – Literatur 07/26
Die eigene Karte als Kompass
„Ich mal mir meine Welt“ von Nicola Davies – Vorlesung 06/26
Zwischen Erinnerung und Widerspruch
Lesestunde zu Christa Wolf im Buchladen Sülzburgstraße – Literatur 06/26
Kalter Krieg im Ruhrpott
„Weiße Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann – Literatur 06/26
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Komplexer Gebäudekomplex
„In bester Lage“ am Schauspiel Köln
Kammerspiel im Bunker
„Moneyland“ am Schauspiel Köln
Rückkehr des Werther-Syndroms
Premiere am Theater Bonn
Leidenschaftlicher Lügner
„Peer Gynt“ am Theater der Keller
Stilles Innehalten
Eva Rubinstein im Museum für Gartenkunst in Benrath
Architektur und Monumentalität
Schüttes „Frauen“ in der Skulpturenhalle Neuss
Die kritische Sicht der Gegenwart
Interventionen in der Darstellung von Geschichte im NS-DOK
Sander im Überblick
Die Photographische Sammlung würdigt August Sander zum 150. Geburtstag