Das im Spanischen Bürgerkrieg aufgenommene Foto „The Falling Soldier“ verkörpert das Ideal der Kriegsfotografie: Indem es einen Soldaten im Moment seines Todes abbildet, fängt es die Gräuel des Krieges ein. Doch kann eine Kamera tatsächlich den Krieg zeigen, wie er wirklich ist? Existiert im Zeitalter Künstlicher Intelligenz überhaupt noch dasselbe Vertrauen in die Fotografie als Beweismittel? In Anlehnung an Susan Sontags Essay „Das Leiden anderer betrachten“ beschäftigt sich die Regisseurin Ayla Pierrot Arendt mit der Inszenierung von Wirklichkeit und der Frage, welche Bilder Influencer von Krisengebieten vermitteln.
Das Leiden anderer betrachten | 21. (P), 24.3. | Schauspiel Köln | 0221 22 12 84 00
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