Wie könnte eine akustische Interpretation gegenwärtiger Gesellschaftsformen ausfallen? Angelehnt an die Beobachtungen, die Darwin durch eine veränderte Umwelt und den dadurch mutierten finkischen Schnäbeln wahrnahm, setzt sich Schmidt in seinem Gedichtband mit Frequenzen und Tönen auseinander, die im Zuge aktueller Unsicherheiten und Herausforderungen auftreten. Daraus entsteht der Band „so stelle ich mir den gesang von erst kürzlich mutierten finken vor“ (parasitenpresse 2022) des Würzburger Autors, der das Wirken und die Hinnahme gegenwärtiger Strukturen aufzeigt und beobachtet.
Literaturklub: Kürzlich mutierte Finken mit Sebastian Schmidt | Mo 13.2. 20 Uhr | Die Wohngemeinschaft | 0221 98 59 30 90
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Glück und Unglück
„Niemands Töchter“ von Judith Hoersch – Literatur 02/26
Kriegszeiten
Sergej Lebedew im Literaturhaus Köln
Literatur willkommen heißen
„Kindly invited“ am Comedia Theater
Exzentrik kann zärtlich sein
„Mitz. Das Pinseläffchen“ von Sigrid Nunez – Textwelten 02/26
Altertümliche Mutterschaft
Ursula Krechel liest in Bonn
Beziehungen sind unendlich
„Schwarze Herzen“ von Doug Johnstone – Textwelten 01/26
Jenseits des Schönheitsdiktats
„Verehrung“ von Alice Urciuolo – Textwelten 12/25
Power Kid
„Aggie und der Geist“ von Matthew Forsythe – Vorlesung 11/25
Allendes Ausflug ins Kinderbuch
„Perla und der Pirat“ von Isabel Allende – Vorlesung 11/25
Inmitten des Schweigens
„Aga“ von Agnieszka Lessmann – Literatur 11/25
Die Liebe und ihre Widersprüche
„Tagebuch einer Trennung“ von Lina Scheynius – Textwelten 11/25
Mut zum Nein
„Nein ist ein wichtiges Wort“ von Bharti Singh – Vorlesung 10/25
Fragile Freiheit
„Mephisto. Under Pressure“ im Studio Trafique
Ungeschönt witzig
Bodenlos Comedy im Ventana
Ein Land neu sehen
Marie Watt im Museum Ludwig
Eine Seelenverwandte
Marianna Simnett in Brühl
Die Weimarer Zeit in Köln
„Gemütlichkeit und Moderne“ in Deutz
Im Ausnahmezustand
Fabian Knecht in der Langen Foundation in Neuss
Dichte Bilder
Die Malerin Cécile Lempert in der Artothek
Keramik als Kunst und zum Gebrauch
„2000 Jahre Keramik“ im Kjubh
Zufall oder Schicksal?
„Jacques der Fatalist und sein Herr“ am Theater Bonn
Podcast und Kirchenglocken
„Dream Team“ an der Oper Köln