Ein Ritter reitet durch das spanische Ödland und begegnet dort dem Nichts. Mit der Leere kann er, wie alle Menschen, nicht allzu viel anfangen – deshalb füllt er sie mit Geschichten: Aus dem Vakuum erheben sich Riesen. Regisseur Bastian Reiber interpretiert Cervantes „Don Quijote“ als eine existenzielle Sinnsuche. Inmitten der unspektakulären Steppenlandschaft, die eigentlich keine Abenteuer zulässt, werden die Erlebnisse des tapferen Recken zum Inbegriff des Theaters, zum Spiel als Selbstzweck. Im Mai ist der Ritt am Abgrund am Schauspiel Köln zu sehen.
¿Qué Pasa En la Mancha? | 9. (UA), 13.5. | Schauspiel Köln | 0221 22 12 84 00
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