Spätestens seit „vincent will meer“ und seinen Auftritten in den beiden „Männerherzen“ -Filmen von Simon Verhoeven ist der 1974 in München geborene „Doctor’s Diary“-Star Florian David Fitz auch in Kinofilmen ein Kassenmagnet. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf Auftritte vor der Kamera, wie in „Die Vermessung der Welt“ oder „Lügen und andere Wahrheiten“, sondern schreibt auch Drehbücher („Da geht noch was!“) oder führt Regie („Jesus liebt mich“. In seinem neuen Kinofilm „Hin und weg“ ist er nun als ALS-Patient zu sehen, der seinem Leben freiwillig ein Ende setzen will.
choices: Die Krankheit ALS ist durch das Ice Bucket Challenge in den sozialen Medien derzeit sehr präsent. Da die Idee zu „Hin und weg“ sicherlich schon früher entwickelt wurde: Was wussten Sie im Vorfeld über ALS?
Florian David Fitz: Ich wusste, wie wahrscheinlich die meisten, nicht viel über die Krankheit. Ich hatte ein vages Bild von Stephen Hawking in seinem Rollstuhl im Kopf. Hawking hat aber einen sehr untypischen Krankheitsverlauf. Sobald die Krankheit einen aktiven Menschen um die 30 trifft, geht es eigentlich immer ziemlich schnell und endet tödlich, spätestens nach drei Jahren, sagt man. Wir haben uns mit Ärzten getroffen, die viele ALS-Patienten behandeln. Erschreckend war für mich, wie ähnlich alle Ärzte reagieren, sobald das Wort ALS fällt. Für die meisten gibt es eigentlich kaum eine schlimmere Diagnose. Und die sehen ja einiges.

Getrennt glücklich
Die Filmstarts der Woche
Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Skulpturen vom Menschen
Louise Stomps im Kollwitz Museum – kunst & gut 06/26
Zwischen Erinnerung und Widerspruch
Lesestunde zu Christa Wolf im Buchladen Sülzburgstraße – Literatur 06/26
Klangschlacht
„Verdi Requiem“ an der Essener Philharmonie – Klassik an der Ruhr 06/26
Entspannt unterwegs
Teil 1: Lokale Initiativen – Köln: KVB-Kampagne für mehr Freundlichkeit
Kalter Krieg im Ruhrpott
„Weiße Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann – Literatur 06/26
Kant war lowkey deep
Career Offboarding Experience: Abschied von der Komplexität – Glosse
Urbaner Sound
Kuu! in der Wuppertaler Insel – Improvisierte Musik in NRW 06/26
Mitten im Leben
„Lebensräume“ in der Photographischen Sammlung in Köln – Kunst in NRW 06/26
„Heute sind die Menschen eher bei sich“
Teil 1: Interview – Kommunikationspsychologin Christine Flaßbeck über Sprache im Wandel
Zäher Überlebenswille
Silke Z über mögliche Fördermittel für Kölns Tanzszene – Tanz in NRW 06/26
Öffentlichkeit muss man lernen
Medienbildung als demokratische Aufgabe – Europa-Vorbild Frankreich
„Höchste Qualität nach Köln holen“
Intendant Hein Mulders über den Umzug der Oper in das Haus am Offenbachplatz – Interview 06/26
Berd-Eeren für alle
„Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ am Theater der Keller – Auftritt 06/26
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26
Einmalig in der deutschen Filmszene
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ im Weisshaus – Foyer 06/26
Der Wert des Lebens
Holgers letzte Worte – 06/26
Benimm dich!
Teil 1: Leitartikel – Eine Gesellschaft kann nur frei sein, wenn sich ihre Mitglieder an Regeln halten
„Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren“
Regisseurin Emel Aydoğdu über „Touch The Line“ am Freien Werkstatt Theater – Premiere 06/26
Kino ist Oper ist Kino
Das Singspiel und die Leinwand – Vorspann 06/26
Zauberhaft und antiquiert
„Laterna Magica“ am Theater Bonn – Prolog 05/26
Drei Farben zum Glück
„Zu Fuß“ von Michael Roher – Vorlesung 05/26
Romantischer Frühling
Cellist Daniel Müller-Schott und das Kölner Kammerorchester in der Philharmonie – Musik 05/26