Berufene Menschen versuchen uns weiszumachen, dass wir aus der Geschichte lernen sollen, ohne vereinfachende Parallelen zur Gegenwart zu ziehen. Shakespeare dramatisiert in acht seiner insgesamt zehn Königsdramen die einhundertjährige kriegerische Auseinandersetzung der Adelshäuser York und Lancaster um die englische Krone im 15. Jahrhundert. In diesen sogenannten „Rosenkriegen“ geht es um die Legitimität von Herrschaft, um Krieg und Invasion, um Verrat und strategische Bündnisse. Aus heutiger Sicht wirken die Stücke wie Blaupausen im Kampf um die Macht. 1999 hat der belgische Regisseur Luc Perceval bei den Salzburger Festspielen acht Königsdramen von Shakespeare an einem Abend auf die Bühne gebracht. „Schlachten!“ hießt das Projekt damals. Seitdem haben deutsche Theater immer wieder Anläufe zu zyklischen Aufführung gemacht, zuletzt im Januar in Bremen. Jetzt macht das Theater Bonn unter dem Titel „Königsdramen I + II“ einen neuen Versuch.

Trauern auf Teneriffa
Die Filmstarts der Woche
Kühlen Kopf bewahren
Holgers letzte Worte – 08/26
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Kurator Marcel Schumacher über „Klassenverhältnisse – die zweite Staffel“ am Aachener Kunsthaus NRW – Interview 07/26
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Aus der Zeit gefallen
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Wenn es kein Morgen gibt
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„Als Filmemacher habe ich alles verloren“
Ibrahim Snoopy über die Lage und das Filmemachen im Sudan – Portrait 07/26
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Dem Tod abgerungen
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„Was ist der Ursprung von Konflikten?“
Regisseurin Sabine Hahn über „Antigone“ am Comedia Theater – Premiere 07/26
Bildung für die diverse Gesellschaft
Teil 1: Lokale Initiativen – Der Kölner Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Jazz aus Südafrika
Pianist Nduduzo Makhathini mit der WDR Big Band in Köln – Improvisierte Musik in NRW 07/26
Glühender Zorn
„Das Teufelsbuch“ von Asta Olivia Nordenhof – Textwelten 07/26
Das Unaussprechliche des Familienlebens
„Vertraute Gespenster“ von Anna Ruchat – Textwelten 08/26
„Im Augenblick sehe ich keine kritische Masse für eine breite Bewegung“
Teil 1: Interview – Politologe Alexander Gallas über Protest, Streik und Generalstreik
Von Tod und Teufel
„Walpurgisnacht“ in der Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 07/26
Verglimmende Hoffnung
„Zündhölzer“ von Yevgenia Belorusets – Literatur 08/26
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Nach wie vor relevant
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Cinenova – Foyer 07/26
Auf sich gestellt
„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo – Literatur 07/26
Von Hexen und Psychiatern
Sinfoniekonzert „Dämonen“ an drei Orten im Ruhrgebiet – Klassik an der Ruhr 07/26
Giftige Hirngespinste
„The blind Owl / Die blinde Eule“ am Theater der Keller – Tanz in NRW 07/26
Mehr als einem lieb sein kann
Teil 1: Leitartikel – NS-Erbe: Das Arbeitsrecht unterdrückt politischen Widerstand von Beschäftigten