1942 finden sich im französischen Vichy nach einer Razzia Juden in einer Polizeiwache wieder. Sie stehen unter Verdacht, mit gefälschten Dokumenten aus dem von Nazideutschland besetzten Norden geflohen zu sein. Während sie über ihr Schicksal diskutieren, ruft sie ein NS-Offizier einzeln in einen Verhörraum. Es scheint, als kehre niemand vom Verhör zurück. Arthur Millers Stück befasst sich mit Schuld, Verantwortung und stiller Mittäterschaft anhand des südfranzösischen Vichy-Regimes, das im 2. Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte. Regisseurin und Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi und Birte Klarzyk vom NS-DOK sprechen nach der Aufführung über den Einfluss der NS-Zeit auf künstlerische Arbeit und historische Bildung.
Zwischenfall in Vichy | Do 29.1. 19 Uhr | Synagogen-Gemeinde Köln, Gemeindesaal | www.sgk.de
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