Wo endet der Glauben und wo beginnt der Wahnsinn? Diese Frage treibt den Schriftsteller Emmanuel Carrère um, der für die Wochenzeitung Le Nouvel Obs den VR13-Prozess dokumentierte. „VR13“ steht für „Vendredi 13“ – Freitag den 13. Dieser war 2015 tatsächlich ein Unglückstag für Frankreich: In der Konzerthalle Bataclan und vor dem Stade de France sprengten sich sieben IS-Mitglieder in die Luft und töteten dabei 131 Menschen. Der Prozess gegen die Kollaborateure der Terroristen fand sechs Jahre später unter großem öffentlichem Interesse statt. Zum 10. Jahrestag der Anschläge bringt Regisseur Stephan Kimmig Carrères Journal auf die Bühne.
VR13 | 13. (P), 16., 26., 29.11., 20.1., 6.2. | Schauspiel Köln | 0221 22 12 84 00
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