Die Ausstellungen in der Artothek, vis-à-vis vom Museum Ludwig, sind immer ein ästhetisches, lehrreiches Vergnügen zur jungen Kunst, und zwar mit Bezug zu Köln. Eine Überraschung ist jetzt die Schau von Nikolas Müller (*1984), gerade weil seine Bilder auf Papier zwischen Aquarell- und Buntstiftzeichnung so unspektakulär, luftig und leichthin hingeworfen wirken. Sie fokussieren einzelne persönliche Erlebnisse. Im Obergeschoss sind außerdem Blätter zu sehen, die auf öffentliche Ereignisse, etwa die Digitalisierung und virtuelle Realität, Bezug nehmen. Aber auch sie sind von den Erfahrungen Müllers geprägt.
Nikolas Müller | bis 22.8. | Artothek
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