Die Funktionen mögen unterschiedlich sein, aber der Aderlass, den Köln derzeit an fähigen Führungskräften in der Kulturszene ereilt ist beachtlich. In Theater und Oper gehen Karin Beyer und Uwe Eric Laufenberg, Kaspar König verlässt das Museum Ludwig und Andreas Blühm möchte lieber in Groningen arbeiten als im Schatten des Doms. Nun hat der Flucht-Virus auch die Verwaltungsebene erfasst. Konrad Schmidt-Werthern, der seit 2007 das Kulturamt in Köln leitete, kam aus Berlin und geht nun zurück an die Spree, wo er für den Senat die Abteilung der Kulturellen Angelegenheiten Berlins leiten wird. Wer in Berlin etwas werden will, für den macht sich Köln als Zwischenstation gut im Karriereplan.
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