Eigentlich könnte man sich öfter mit der sakralen Kunst vom 4. bis 20. Jahrhundert in der Domschatzkammer beschäftigen. Derzeit ist hier außerdem eine konzentrierte Auswahl der Plastiken, Zeichnungen und Druckgraphiken von Käthe Kollwitz (1867-1945) aus dem Zeitraum von vier Jahrzehnten zu sehen, die um Verlust und um Trauer kreisen und etwa den Tod des eigenen Sohns zum Anlass haben. Käthe Kollwitz nimmt in ihren Werken die christliche Ikonographie auf und überträgt sie auf diesseitige Erfahrungen. Das beschriebene Leid betrifft, in meisterhafter Intensität umgesetzt, uns alle.
Begegnungen – Käthe Kollwitz zu Gast in der Kölner Domschatzkammer | bis 10.9. | Domschatzkammer | 0221 17 94 05 30
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