Die in Witten lebende und arbeitende Medienkünstlerin Denise Ritter so wie das Künstler-Duo Verena Seibt und Clea Stracke (Köln) erhielten die beiden Stipendien des Landes Nordrhein-Westfalen für Medienkunst. Ein halbes Jahr lang werden die KünstlerInnen mit 1000 Euro monatlich ausgestattet und einer einmaligen „Materialpauschale“ von 1660 Euro.
Die Stipendiaten werden vom Dortmunder HartwareMedienKunstVerein (HMKV) betreut, dessen Leiterin Dr. Inka Arns zur dreiköpfigen Jury gehörte. Neben ihr entschied die Kuratorin Ute Vorkoeper (Hamburg) und die NRW-Medienkunst-Stipendiatin 2011, Kerstin Ergenzinger, (Köln) über die Vergabe der Stipendien.
In ihrer Begründung hob die Jury für Denise Ritter den „künstlerischen Umgang mit Raum und Form“ hervor. Ritter, die zudem ein Diplom als Geographin hat, konzipiert u.a. begehbare Bodeninstallationen, die sie „audiokartographische Installationen nennt.
Verena Seibt und Clea Stracke haben durch ihre Videoinstallation „Und das Schiff fährt“ überzeugt. Die beiden Künstlerinnen transformieren darin mittels Filmtechnik die Münchener Kunstakademie in ein Schiff auf hoher See und verwiesen damit auf „die höchst realen internen Strukturen der Akademie“, wie sie selbst sagen. Die Jury überzeugte die Absicht des Kölner Duos, mit ihrem Projekt würden sie „die verschütteten Wahrheiten dieser Räume zum Vorschein“ bringen.
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